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Miroslav Klose lobt Louis van Gaal: "Er ist ein großer Trainer"

Amsterdam/München. Der künftige Bayern-Trainer Louis van Gaal bringt drei Mitglieder für sein Trainer-Team aus Holland mit. Dazu gehört als Assistenz-Trainer Andries Jonker, derzeit noch Technischer Direktor beim Club Willem II. Er werde aber keine Spieler seines niederländischen Clubs AZ Alkmaar mit nach München nehmen, betonten van Gaal und AZ-Clubchef Dirk Scheringa

Amsterdam/München. Der künftige Bayern-Trainer Louis van Gaal bringt drei Mitglieder für sein Trainer-Team aus Holland mit. Dazu gehört als Assistenz-Trainer Andries Jonker, derzeit noch Technischer Direktor beim Club Willem II. Er werde aber keine Spieler seines niederländischen Clubs AZ Alkmaar mit nach München nehmen, betonten van Gaal und AZ-Clubchef Dirk Scheringa. Zuvor hatte der FC Bayern bereits Gerüchte in niederländischen Medien dementiert, wonach van Gaal zwei AZ-Spieler mitbringen würde.



Außer Jonker, der bereits van Gaals Assistent beim FC Barcelona war, sollen der Physiotherapeut Jos van Dijk sowie der Video-Analyst Max Reckers aus den Niederlanden zum Trainerteam van Gaals in München gehören. Auch ein deutscher Trainer werde dem Team als Assistent angehören, hieß es. "Wir gönnen Louis, dass er nun seinen Traumtransfer bekommt und wir wünschen ihm alles Gute", sagte Scheringa. Allerdings tue man das "mit Schmerzen im Herzen". Van Gaal bedankte sich bei AZ dafür, dass ihm der vorzeitige Ausstieg aus seinem bis Mitte 2010 datierten Vertrag erlaubt wurde. Welche Ziele er sich bei den Bayern stellt, will er erst bei seiner Präsentation am 1. Juli in München erklären.

In Mannschaftskreisen wurde die Verpflichtung des strengen Niederländers begrüßt. "Alkmaar ist ja keine so große Mannschaft, aber wenn man es schafft, mit ihr Meister zu werden, dann glaube ich, dass er ein großer Trainer ist", sagte Stürmer Miroslav Klose. "Wir haben mit der Trainer-Frage einen wichtigen strategischen Punkt gut gelöst", sagte Manager Uli Hoeneß, "nach der Saison gehen wir personelle Fragen in aller Ruhe an". Hoeneß sieht den FC Bayern "jetzt ruhigen Gewässern entgegensteuern". Richtig ruhig werden die Wellen wohl erst, wenn die Qualifikation für die Königsklasse gelingt. Denn Champions-League-Gelder erleichtern Millionen-Investitionen in neue Stars, bei denen Stuttgarts Mario Gomez ein Thema sein könnte. Der Bremer Diego ist nach seinen Poker-Spielchen kein Thema mehr. dpa