Minimalchance dank der Auswärtsschwäche

Rentrisch/Jägersburg. In der Runde der letzten 32 im Fußball-Saarlandpokal empfängt der Landesligist TuS Rentrisch heute Abend um 19 Uhr den Tabellenvierten aus der Saarlandliga, FSV Jägersburg. Die Rentrischer sind nach dem jüngsten 1:1 gegen die Sportfreunde Winterbach in der Liga auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht und demnach krasser Außenseiter

Rentrisch/Jägersburg. In der Runde der letzten 32 im Fußball-Saarlandpokal empfängt der Landesligist TuS Rentrisch heute Abend um 19 Uhr den Tabellenvierten aus der Saarlandliga, FSV Jägersburg. Die Rentrischer sind nach dem jüngsten 1:1 gegen die Sportfreunde Winterbach in der Liga auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht und demnach krasser Außenseiter. "Wir hätten uns natürlich lieber ein anderes Los gewünscht. Entweder einen Verein auf Augenhöhe oder einen richtigen Kracher wie beispielsweise den 1. FC Saarbrücken, der über 1000 Zuschauer anlockt. Für uns kann es nur darum gehen, in der Defensive möglichst lange die Null zu halten und über Konter einige Nadelstiche zu setzen", sagt TuS-Trainer Uwe Lang.Er muss heute Abend aufgrund einer Bänderdehnung im Fuß seinen etatmäßigen Stammtorhüter Thorsten Traudt durch Oliver Busch aus der zweiten Mannschaft ersetzen. Auf der Bank nimmt AH-Schlussmann Roland Nicolaus Platz. Ebenfalls nicht mit dabei ist Routinier Johannes Schiffer, der nach seinem Einsatz gegen Winterbach erneut über Schmerzen im Fußgelenk klagte. Außerdem fehlt Johannes Kuhn. Er wurde vor einigen Wochen am Daumen operiert. Da sich der Heilungsverlauf verzögerte, droht ihm nun sogar ein weiterer Eingriff.

"Ich kenne die Jägersburger Mannschaft ganz gut, da mein Sohn Florian dort gespielt hat. Das ist natürlich eine starke Mannschaft, die vor der Saison noch einmal einige erfahrene Spieler dazubekam. Da wir auf einem Hartplatz spielen und der FSV in der Liga auswärts erst sechs Punkte geholt hat, haben wir vielleicht doch eine Minimalchance", sagt Lang, der gegen den Tabellenvierten der Saarlandliga mit 300 Zuschauern rechnet.

Sein Jägersburger Trainerkollege Marco Emich war mit der Auslosung sehr zufrieden. "Einerseits haben wir eine recht kurze Anreise nach Rentrisch und andererseits ist dieser Gegner natürlich bezwingbar. Allerdings dürfen wir den Landesligisten natürlich nicht unterschätzen", erinnert der FSV-Coach an die letzte Pokalrunde, als sich seine Mannschaft erst im Elfmeterschießen bei Rentrischs Ligarivalen SV St. Ingbert durchsetzte.

Vor allem TuS-Torjäger Julian Lauer sowie Emichs ehemaligen Spieler Florian Lang will Jägersburgs Trainer im Auge behalten. Und sollte es den erwarteten Sieg in Rentrisch geben, hofft er in der nächsten Runde auf ein Heimspiel gegen einen anderen Saarlandligisten, ein Oberligateam oder, wie die meisten der verbliebenen Teilnehmer, den 1. FC Saarbrücken.

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