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Mindestens 13 Spieler werden den FCS verlassen

Mindestens 13 Spieler werden den FCS verlassen

Der Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken vollzieht am Saisonende einen radikalen Umbruch. 13 Spieler müssen den Verein verlassen. Die Zukunft von sechs weiteren ist noch ungeklärt. Das gab der Verein am Freitag bekannt.

Es wird an diesem Samstag keine großen Verabschiedungen geben, bevor Fußball-Regionalligist 1. FC Saarbrücken im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion zu seinem letzten Saisonspiel gegen die Offenbacher Kickers antritt (14 Uhr). Die 13 Spieler, die den Verein verlassen werden, wurden bereits am Freitag intern verabschiedet. So werden Torhüter David Hohs, Filip Luksik, Lukas Kiefer, Kapitän Jan Fießer, Christian Sauter, Marius Willsch, Dominik Rohracker, Patrick Zoundi, André Mandt, Mounir Chaftar , Mathew Taylor, Felix Luz und Solomon Okoronkwo das FCS-Trikot künftig nicht mehr tragen. Das teilte der Verein am Freitag mit. Die Zukunft von Hassan Amin, David Puclin, Steffen Schäfer, David Salfeld, Kevin Behrens, der mit Waldhof Mannheim ist Verbindung gebracht wird, und Sven Sökler ist noch offen. Auf eine Zeremonie für Milan Sasic verzichtet der FCS gänzlich.

Für Taifour Diane ist es die vorerst letzte Partie als Cheftrainer. "Ich habe in den vergangenen Wochen sehr viel gelernt. Die Erfahrung kann mir keiner mehr nehmen", sagte Diane, der gegen Offenbach auf den verletzten Jens Meyer verzichten muss. Wie es mit ihm weitergeht, will Diane nach dem Spiel entscheiden.

Dass der FCS sein Saisonziel "Aufstieg" klar verpasst hat, steht außer Frage. Die Schuld für das Scheitern sieht Alexandre Mendy, einer der wenigen erfahrenen Spieler, die beim Umbruch unter em neuen Trainer Dirk Lottner mithelfen sollen, hauptsächlich bei den Spielern. "Wir haben auf dem Feld gestanden, nicht die Trainer", sagte der 32-Jährige: "Der Knackpunkt war sicher die Niederlage in Worms. Von da an haben viele nicht mehr daran geglaubt." Der FCS war am 29. Februar mit einer 1:2-Niederlage ins Jahr gestartet.