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Mettlachs Christian Lutz fühlt sich im Saarland pudelwohl

Mettlachs Christian Lutz fühlt sich im Saarland pudelwohl

Mettlach. Christian Lutz (Foto: Hartung) vom Fußball-Oberligisten SV Mettlach ist zufrieden. "Ich fühle mich im Saarland pudelwohl", sagt der 32-Jährige. Gemeinsam mit Freundin Jennifer wohnt er seit zehn Wochen in Merzig-Hilbringen. "Unsere Beziehung läuft schon zwei Jahre. Nur wohnte ich in Wolfsburg und Jennifer in Münster

Mettlach. Christian Lutz (Foto: Hartung) vom Fußball-Oberligisten SV Mettlach ist zufrieden. "Ich fühle mich im Saarland pudelwohl", sagt der 32-Jährige. Gemeinsam mit Freundin Jennifer wohnt er seit zehn Wochen in Merzig-Hilbringen. "Unsere Beziehung läuft schon zwei Jahre. Nur wohnte ich in Wolfsburg und Jennifer in Münster. Wir haben uns entschieden, zusammen zu ziehen, und aus beruflichen Gründen sind wir ins Saarland gekommen", erzählt Lutz.

In seiner neuen Heimat wollte der Ex-Profi natürlich auch Fußball spielen. "Ich habe einfach geschaut, welche Vereine für mich in Frage kommen, und habe dann eine E-mail an den SV Mettlach geschrieben", erzählt der Mittelfeldspieler. Die Mettlacher luden ihn zum Probetraining ein, kurz darauf wurde Lutz verpflichtet. "Wir haben nur vier Spieler, die schon einmal Oberliga gespielt haben. Deshalb ist Lutz wichtig für uns", sagt Mettlachs Trainer Markus Kneip. Wie wichtig er für das Team sein kann, bewies er am vergangenen Samstag beim 4:1 gegen Wirges. Mit präzise getretenen Eckbällen bereitete Lutz zwei Treffer vor.

In seiner Karriere hat Lutz einiges erlebt: In der Jugend kickte er beim FC Bayern München, unter anderem mit Dietmar Hamann, Markus Münch oder Uwe Gospodarek. Später spielte er unter Trainer Klaus Augenthaler beim Grazer AK und in der Zweiten Bundesliga bei Eintracht Braunschweig. Lutz: "Das waren meine schönsten Stationen im Profibereich. Mit einem Trainer wie Klaus Augenthaler kann nicht jeder zusammenarbeiten, und mit Braunschweig bin ich in die Zweite Liga aufgestiegen."

Viel Kontakt zu ehemaligen Mitspielern hat er aber nicht mehr. "Im Fußball ist es oft so, dass der Kontakt verloren geht, wenn man den Verein wechselt", so Lutz. Zumindest mit Dietmar Hamann gab es im Frühjahr aber ein Wiedersehen. "Marian Petrov, der ein Freund von mir ist und gemeinsam mit Hamann bei Manchester City spielt, hat uns ein paar Karten für das Spiel von City gegen Liverpool besorgt. Da haben wir ein bissel miteinander gequatscht", erzählt Lutz. Beeindruckt war der 32-Jährige auch von der Stimmung in England. "Die kann man mit Deutschland gar nicht vergleichen", so Lutz.

Auf eine gute Stimmung hofft Lutz auch am Samstag um 14.30 Uhr, wenn sein SV Mettlach zu Hause im Saarderby auf den FC Homburg trifft. Bislang war die Zuschauerresonanz bei den Mettlacher Heimspielen mit Ausnahme des ersten Spiels gegen Hasborn gering. "Ich denke aber, dass gegen Homburg 500 bis 600 Zuschauer kommen werden", sagt Lutz optimistisch.