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Meteorologe beteuert: Gutes Wetter ist echt

Krasnaja Poljana. Snowboard-Star White auf Handgelenk gestürzt Snowboard-Star Shaun White hat sich beim Slopestyle-Training in Sotschi am linken Handgelenk verletzt. Er sei bei der Vorbereitung auf einen Sprung gestürzt. dpa

"Das war kein Spaß", berichtete der zweimalige Halfpipe-Olympiasieger gestern in Krasnaja Poljana. Die Teilnahme an der morgigen Qualifikation für das Finale zwei Tage später soll nicht gefährdet sein. "Es ist eines der Dinge, die nerven, aber ich hoffe, es wird meine Leistung nicht beeinflussen", sagte der 27 Jahre alte Amerikaner.

Franke: Sperre von Pechstein war falsch

Drei Tage vor den Winterspielen hat Anti-Doping-Kämpfer Werner Franke erklärt, dass Eisschnellläuferin Claudia Pechstein 2009 zu Unrecht vom Eislauf-Weltverband ISU gesperrt worden sei. "Sie hätte nie gesperrt werden dürfen. Es gibt keinen Beweis für Doping, aber auch keinen Beweis für ihre Unschuld", sagte der Biologe: "Die erhöhten Retikulozytenwerte bei Pechstein waren ein Indiz auf Blutdoping, aber kein medizinischer Beweis." Er habe jedoch trotz der festgestellten, ererbten Blut-Anomalie weiter Zweifel, ob Pechstein wirklich unschuldig sei.

Drohbriefe an Schild und Flock

Österreichs alpine Gold-Hoffnung Marlies Schild sowie Skeleton-Fahrerin Janine Flock haben wenige Tage vor Beginn der Winterspiele in Sotschi offenbar Drohbriefe erhalten. Karl-Heinz Grundböck, der Sprecher des österreichischen Innenministeriums, sagte gestern: "Das Nationale Olympische Komitee für Österreich hat anonyme Briefe erhalten, die Drohungen gegen zwei österreichische Athleten enthielten. Die Angelegenheit wird untersucht."

Meteorologe beteuert: Gutes Wetter ist echt

Der Chefmeteorologe der Winterspiele hat Spekulationen über manipuliertes Wetter am Austragungsort zurückgewiesen. "Mehrere Versuche etwa in den Alpen haben gezeigt, dass es unmöglich ist, das Wetter in den Bergen zu ändern", sagte Waleri Lukjanow. Angesichts des Bilderbuchwetters am Schwarzen Meer war der Verdacht laut geworden, die russische Luftwaffe sorge mit Chemikalien dafür, dass Wolken ihre Regenlast anderswo loswerden. "Diese Möglichkeit gibt es vor allem im Sommer und für bestimmte Arten von Wolken, aber der Winter in den Bergen hängt von vielen Faktoren ab", sagte Lukjanow.