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Masters-Turnier von Saar 05 Saarbrücken in der Joachim-Deckarm-Halle

Hallenfußball : Der nächste Schritt in Richtung Masters

Beim Qualifikationsturnier von Saar 05 Saarbrücken in der Joachim-Deckarm-Halle geht es um 66 Wertungspunkte. Besonders der FC Rastpfuhl hofft, im Rennen um die Plätze für das Endturnier Boden gut machen zu können.

Das Rennen um den Einzug ins Finale des Volksbanken-Hallenmasters geht in die entscheidende Phase. Die Finalisten treffen in dem Turnier des Saarländischen Fußball-Verbandes am Sonntag, 2. Februar, in der Saarlandhalle in Saarbrücken aufeinander. Titelverteidiger SV Auersmacher ist als achte Mannschaft für dieses Endturnier gesetzt. Von den Qualifikationsturnieren wird nur eines unter der Woche ausgetragen: Der mit 66 Wertungspunkten dotierte Sparda-Bank-Cup des SV Saar 05 Saarbrücken – ab Montag, 30. Dezember, in der Joachim-Deckarm-Halle. Dort spielt Hellas Bildstock mit. Der Verbandsligist führt die Qualifikationstabelle mit 69,50 Punkten an. „Wir haben schon einen großen Schritt Richtung Masters-Qualifikation gemacht, aber mit knapp 70 Punkten kommt man am Ende nicht weit. Wir müssen noch Punkte sammeln“, sagt Trainer Michael Alff.

Obwohl der SV Auersmacher als Masters-Titelverteidiger für das Finalturnier qualifiziert ist, gibt der Saarlandligist in der Hallenrunde Vollgas. „Wir sind eine junge und ehrgeizige Truppe. Uns kommen immer viele unserer Zuschauer gucken – und denen möchten wir etwas zurück geben“, berichtet Spieler Jonas Philipp, der mit dem SV Auersmacher mit 46,05 Punkten Tabellenplatz drei belegt.

Die Saarlandligisten Spvgg. Quierschied (43,50 Punkte) und SF Köllerbach (41,80) auf Tabellenplatz fünf und sechs sowie der Oberligist Röchling Völklingen als Tabellenachter mit 34,75 Punkten liegen derzeit auf Qualifikationsplätzen. Sie gehen beim Turnier in der Joachim-Deckarm-Halle aber nicht an den Start. Dadurch bietet sich vor allem für den Verbandsligisten FC Rastpfuhl, der als Tabellenzwölfter 23 Punkte auf seinem Konto hat, die Chance, in der Tabelle Boden gut zu machen. „Wir sind mit unserer Punkteausbeute zufrieden. Falls es in diesem Jahr mit der Masters-Qualifikation etwas werden soll, müssen wir uns aber noch steigern“, sagt Trainer Christian Puff, der ergänzt: „Wir hoffen, dass im neuen Jahr unsere verletzten Spieler wieder in der Halle spielen können.“

Für Saarlandliga-Tabellenführer SC Halberg Brebach wird es als Tabellen-15. mit 13 Punkten schwer, das Endturnier noch zu erreichen. „Das wird in diesem Jahr eher nichts. Uns stehen zu wenige Spieler zur Verfügung, die in der Halle etwas ausrichten können“, erklärt Trainer Martin Peter. Auch für Turnier-Ausrichter Saar 05 Saarbrücken, der mit 7,80 Punkten Rang 20 belegt, ist das Masters-Finale in weiter Ferne. Trainer Timon Seibert sagt: „Um das Ticket für das Masters werden wir aus meiner Sicht nicht mehr spielen.“ Für den Saarlandligisten hat das eigene Turnier eine wichtige Bedeutung. Es hat sich zur wichtigen Einnahmequelle gemausert; Seibert: „Der ganze Verein ist in dieser Woche auf den Beinen und packt mit an. Es sind etwa 100 Helfer im Einsatz. Wir haben durch den Kunstrasen und die Bande auch einen riesigen, logistischen Aufwand.“

Gespannt sein dürfen die Zuschauer in der Joachim-Deckarm-Halle auf den FC Kutzhof. Der Landesligist besiegte im Finale des Turniers der SG Linxweiler die SV Elversberg (wir berichteten). Eher unbekannt sind dagegen die Futsal-Experten vom französischen Team Sporting Futsal Behren.