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Maria Riesch gewinnt, Felix Neureuther enttäuscht

Maria Riesch gewinnt, Felix Neureuther enttäuscht

Levi. Siegerin Maria Riesch (Foto: dpa) freute sich, Felix Neureuther erwischte einen schwarzen Tag. Der 25-Jährige beendete den Flutlichtslalom in Nordfinnland auf Rang 25. Die deutschen Damen nahmen dagegen mit dem zwölften Weltcup-Sieg von Weltmeisterin Riesch und dem besten Mannschaftsergebnis seit elf Jahren Schwung für die Olympia-Saison auf

Levi. Siegerin Maria Riesch (Foto: dpa) freute sich, Felix Neureuther erwischte einen schwarzen Tag. Der 25-Jährige beendete den Flutlichtslalom in Nordfinnland auf Rang 25. Die deutschen Damen nahmen dagegen mit dem zwölften Weltcup-Sieg von Weltmeisterin Riesch und dem besten Mannschaftsergebnis seit elf Jahren Schwung für die Olympia-Saison auf. "Das war eine richtige Achterbahnfahrt. Die Damen waren gestern sensationell und dann heute die Probleme bei den Herren", sagte der Alpin-Direktor des Deutschen Skiverbands (DSV), Wolfgang Maier.

Hoffnung auf eine erfolgreiche Olympia-Saison weckten die Slalom-Frauen. Dank Riesch-Schwester Susanne auf Platz vier, Katharina Dürr als Siebte und Fanny Chmelar als Neunte fuhr erstmals seit 1999 ein DSV-Quartett in die Top Zehn. Susanne Riesch und Dürr schafften zudem die Olympia-Qualifikation für Vancouver.

Am meisten im Rampenlicht stand aber Maria Riesch. Nach Bestzeit im ersten Lauf hielt sie auch im Finale Freundin Lindsey Vonn (USA) und die Dritte Tanja Poutiainen (Finnland) auf Distanz und war überrascht von ihrer Frühform: "Ich hätte nie damit gerechnet, dass ich hier gewinne. Im Training lief's nicht übermäßig gut." Fast hätte sich ein Wunsch erfüllt: "Mein Traum ist, einmal ganz oben zu stehen, mit der besten Freundin auf der einen und meiner Schwester auf der anderen Seite."

Weit vom Wunschergebnis entfernt war Neureuther. Die enttäuschende Zeit aus dem ersten Lauf wollte er im Finale wettmachen. Er verkantete und landete auf Rang 25. Es siegte Reinfried Herbst aus Österreich vor Ivica Kostelic (Kroatien) und Slalom-Weltcupverteidiger Jean-Baptiste Grange aus Frankreich. dpa