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Manuel Charr darf doch Weltmeister bleiben

Boxen : Suspendierung aufgehoben, Charr behält Titel

Spektakuläre Wende im Doping-Wirrwarr um den in Köln lebenden Box-Weltmeister Manuel Charr (34): Der Weltverband WBA hob die sechsmonatige Sperre gegen den Schwergewichtler vorzeitig auf und setzte dem Syrer eine Frist von 60 Tagen für eine Pflichtverteidigung gegen Fres Oquendo (Puerto Rico).

Dies teilte die WBA mit.

Dieser Kampf war bereits für den 29. September 2018 in Köln geplant gewesen, bei Charr wurde jedoch neun Tage zuvor laut der Voluntary Anti-Doping Association (Vada) Anabolika im Urin nachgewiesen. Die Vada hatte Charr jedoch keine Möglichkeit gegeben, bei der Öffnung der beantragten B-Probe anwesend zu sein – ein folgenschwerer Verfahrensfehler.