Maek fällt bis zur Winterpause aus

Maek fällt bis zur Winterpause aus

Die SV Elversberg hat einen großen und ausgeglichenen Kader und profitiert davon ungemein. Die personellen Probleme sind nämlich gerade enorm. Kevin Maek fällt lange aus, auch Steffen Bohl droht eine lange Pause.

Die SV Elversberg ist Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Südwest , hat vier Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Relegationsplatz, hat mit erst sechs Gegentoren die beste Abwehr der Liga und ist seit neun Spieltagen ungeschlagen. Die Probleme für Trainer Michael Wiesinger scheinen aber von Spieltag zu Spieltag größer statt kleiner zu werden.

Bei Abwehrchef Kevin Maek wurde in der vergangenen Woche neben einem Muskelbündelriss im Oberschenkel auch noch eine Sehnenverletzung diagnostiziert. "Kevin wird definitiv bis zur Winterpause ausfallen", sagt Wiesinger. Ähnliches droht Steffen Bohl mit einer Schambein-Entzündung. Auch Spielmacher Markus Obernosterer steht mit einer Wadenverletzung zumindest heute nicht zur Verfügung. Dann empfängt die SVE um 19 Uhr im Stadion an der Kaiserlinde den VfR Wormatia Worms. Die Elversberger Bilanz gegen die Wormser ist nicht die beste. "Kein Angstgegner, aber sie haben eine gefährliche und abgezockte Mannschaft - allen voran mit Stürmer Florian Treske", erklärt Wiesinger.

Neben den großen personellen Problemen gibt es auch kleine Dinge, die Wiesinger im Spiel seiner Mannschaft nicht schmecken. So landen fast die Hälfte der Einwürfe bei den Gegenspielern. Bei der einzigen Niederlage in dieser Saison in Mannheim (0:2) kassierte die SVE nach einem verunglückten Einwurf das erste Gegentor, und am vergangenen Samstag kam der VfB Stuttgart II nach einem Elversberger Einwurf zu einer Torchance. "Ich dachte eigentlich, solche Dinge könnte ich im Training hinten runterfallen lassen. Die Realität zeigt aber, dass wir bei vielem an der Basis anfangen müssen", sagt Wiesinger.

Das Sportgericht der Regionalliga Südwest hat die SVE zu 5000 Euro Strafe verurteilt. Außerdem muss heute gegen Worms der Fanblock C2 geschlossen bleiben. Damit ahndete das Sportgericht den Feuerzeug-Wurf eines Zuschauers auf Schiedsrichter Julius Martenstein im Spiel gegen den SSV Ulm (2:1).