Macht Nordsaar morgen das halbe Dutzend voll?

Macht Nordsaar morgen das halbe Dutzend voll?

Marpingen. Kann die HSG Nordsaar ihre Siegesserie in der Handball-Saarlandliga weiter ausbauen? Gewinnt das Team von Trainer Dirk Werkle am Samstag um 20 Uhr vor heimischem Publikum in der Marpinger Sporthalle gegen den TV Merchweiler, wäre das der sechste Sieg in Folge

Marpingen. Kann die HSG Nordsaar ihre Siegesserie in der Handball-Saarlandliga weiter ausbauen? Gewinnt das Team von Trainer Dirk Werkle am Samstag um 20 Uhr vor heimischem Publikum in der Marpinger Sporthalle gegen den TV Merchweiler, wäre das der sechste Sieg in Folge.Und die Zeichen stehen auf Sieg, denn im Spiel "Spitzenreiter gegen Außenseiter" sind die Rollen klar verteilt. "Wir gehen als hoher Favorit ins Spiel", weiß auch Trainer Werkle. Dass diese Favoritenrolle jedoch nicht unbedingt von Vorteil ist, zeigte der vergangene Spieltag: Zwar gewann Nordsaar souverän mit 35:31 gegen den HC Fischbach, doch phasenweise spielte die HSG zu nachlässig, vergab zum Unmut des Trainers glasklare Chancen leichtfertig. "Ich weiß nicht, woran es liegt, denn wir hatten keinen großen Druck", gibt sich Werkle ratlos. Die Schwächephasen seiner Mannschaft in nahezu jeder Partie entlocken dem Trainer gar einen kuriosen Vorschlag: "Vielleicht sollten wir im Training einfach mal nicht aufs Tor werfen, um uns die Konzentration fürs Wochenende aufzuheben."

Am Samstag sollte die HSG jedenfalls aufpassen, denn Werkle schätzt den Gegner aus Merchweiler deutlich besser ein, als es der zwölfte Tabellenplatz vermuten lässt: "Vor allem Pius Amann ist ein sehr starker Spieler im Rückraum, über ihn laufen fast alle Angriffe." Der erst 19-jährige Amann ist Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft. Doch wenn er ausgeschaltet ist, glaubt Werkle, dann lässt sich der Gegner auch kontrollieren. Zum Trainings-Repertoire dieser Woche gehören deshalb neben den üblichen offensiven Abläufen auch geschicktes Abwehrverhalten. Und natürlich der Torabschluss. aml

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