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Lottner ordnet an, Eckbälle und Freistöße zu üben

Saarbrücken. "Wir müssen überlegen, ob wir den Jungs zum Frühstück schon Nudeln anbieten oder sie eine Stunde länger schlafen lassen." Das sagt Dirk Lottner, Trainer des Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrückens, vor dem Spiel bei der TuS Koblenz . Denn die Partie beginnt an diesem Sonntag wegen der TV-Übertragung bei Sport 1 bereits um 13 Uhr. Patric Cordier

"Wir müssen überlegen, ob wir den Jungs zum Frühstück schon Nudeln anbieten oder sie eine Stunde länger schlafen lassen." Das sagt Dirk Lottner, Trainer des Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrückens, vor dem Spiel bei der TuS Koblenz . Denn die Partie beginnt an diesem Sonntag wegen der TV-Übertragung bei Sport 1 bereits um 13 Uhr.


Die Personalsituation beim 1. FC Saarbrücken ist angespannt. Neben den langzeitverletzten Marco Meyerhöfer und Dennis Wegner werden Jens Meyer (Trainingsrückstand), Daniel Döringer (Adduktorenprobleme) und Ivan Sachanenko (Muskelfaserriss) fehlen. Kevin Behrens und Alexander Hahn wurden wegen muskulärer Probleme im Training geschont. Sie sollten aber zur Verfügung stehen. "Wir haben aber immer Möglichkeiten unser Spielsystem zu verändern", sagt Lottner, der ergänzt: "Koblenz kommt über gewonnene Zweikämpfe und das Umschaltspiel. Da müssen wir die richtigen Antworten finden." Er erwartet einen vor allem körperlich starken Gastgeber, der "vielleicht noch stärker ist als unser Auftaktgegner Ulm".

Beim 0:0 der TuS Koblenz im ersten Saisonspiel bei Astoria Waldorf überzeugte die Defensive des Aufsteigers. Standardsituationen können ein Erfolgsrezept gegen eine gut stehende Abwehr sein. Doch die klappten beim 1:0-Heimsieg des 1. FC Saarbrücken zum Saisonauftakt gegen den SSV Ulm nicht. "Es gab eine ganz klare Ansage an unsere Spezialisten, in dieser Woche Eckbälle und Freistöße zu üben", erklärt Lottner: "Wenn die Bälle kommen, haben wir Spieler, die sie verwerten können."