Liberianer Bility bleibt von Präsidentenwahl der Fifa ausgeschlossen

Liberianer Bility bleibt von Präsidentenwahl der Fifa ausgeschlossen

Der Liberianer Musa Hassan Bility bleibt von der Teilnahme an der Wahl des neuen Fifa-Präsidenten ausgeschlossen. Das hat der Internationale Sportgerichtshof Cas in Lausanne entschieden. In ihrem am Silvestertag veröffentlichten Urteil schlossen sich die Cas-Richter dem Spruch des Ad-hoc-Wahlkomitees des Fußball-Weltverbandes an.

Dagegen hatte Bility Berufung eingelegt. Das Ad-hoc-Wahlkomitee hatte Bility die Zulassung zur Wahl verweigert. Es begründete die Ablehnung damit, dass der Funktionär beim Integritäts-Check durchgefallen sei. Die drei CAS-Richter sahen nach einer Anhörung keinen Grund, daran etwas zu ändern.

Bisher sind fünf Kandidaten für die Wahl des neuen Präsidenten am 26. Februar zugelassen. Dies sind der Jordanier Prinz Ali bin al-Hussein, Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino, der Franzose Jérôme Champagne, der asiatische Verbandschef Scheich bin Ibrahim Al Chalifa und Tokyo Sexwale aus Südafrika. Uefa-Präsident Michel Platini , der ebenfalls antreten wollte, wurde wie der bisherige Fifa-Chef Joseph Blatter von der Ethikkommission des Weltverbandes für acht Jahre gesperrt.

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