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Letztes Einstimmen vor dem WM-Start

Letztes Einstimmen vor dem WM-Start

Hamburg. Schon vor der Generalprobe gegen Olympiasieger Kanada hat Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp die Mannheimer Chris Schmidt und Yannic Seidenberg aus seinem Kader für die Heim-WM gestrichen. 27 Profis stehen damit noch im vorläufigen Aufgebot des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) für die am Freitag beginnende Weltmeisterschaft

Hamburg. Schon vor der Generalprobe gegen Olympiasieger Kanada hat Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp die Mannheimer Chris Schmidt und Yannic Seidenberg aus seinem Kader für die Heim-WM gestrichen. 27 Profis stehen damit noch im vorläufigen Aufgebot des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) für die am Freitag beginnende Weltmeisterschaft. Nach dem heutigen Härtetest in Hamburg (20 Uhr) will Krupp sein 23-Mann-Team für die Vorrunde nominieren.

Abwehr-Routinier Schmidt muss wegen einer Virus-Erkrankung passen. "Wenn er nicht bei 100 Prozent ist, macht es keinen Sinn", meinte Krupp. Bei Olympia in Vancouver war der 34-Jährige noch dabei. Bei Yannic Seidenberg, dessen Bruder Dennis vom NHL-Club Boston Bruins verletzungsbedingt fehlen wird, entschieden hingegen allein sportliche Gründe. "Das war einer der Schnitte, die wir machen mussten", erklärte Krupp.

Damit hat er das Team für sein wohl letztes Turnier als Bundestrainer fast gefunden. "Es steht zum großen Teil, aber es gibt noch kritische Stellen", sagte der 44-Jährige. Zwei Verteidiger und zwei Stürmer muss er noch streichen. Allerdings werden sich zwei Spieler auf Abruf weiter bereit halten und können nach der Vorrunde nachrücken.

Mit der Partie gegen die Kanadier will sich die deutsche Auswahl noch einmal Schwung für das drei Tage später folgende WM-Eröffnungsspiel holen. Generalsekretär Franz Reindl warnte jedoch vor zu hohen Erwartungen: "Die Spieler werden um die letzten Plätze kämpfen. Deshalb erwarte ich einen nervösen Auftritt unserer Mannschaft."

Bundespräsident Horst Köhler wird an diesem Freitag die 74. Weltmeisterschaft in der Schalker Arena eröffnen. Beim Auftaktmatch zwischen Gastgeber Deutschland und den USA wird mit 76 152 Zuschauern die bislang größte Kulisse bei einem Eishockey-Spiel erwartet. "Da werden bei den Spielern die Oberschenkel brennen, da muss man mental gut drauf sein", sagte Franz Reindl. dpa

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