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Letzte WM-Chance für Zordo und Schorr

Letzte WM-Chance für Zordo und Schorr

Bochum. Noch ein Dutzend deutsche Athleten können sich nach Meinung von Jürgen Mallow, Leistungssportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), für die Weltmeisterschaften vom 15. bis 23. August in Berlin qualifizieren. Bei der DLV-Gala am Sonntag in Bochum-Wattenscheid (ab 11 Uhr) haben die Kandidaten die allerletzte Möglichkeit, WM-Reife nachzuweisen

Bochum. Noch ein Dutzend deutsche Athleten können sich nach Meinung von Jürgen Mallow, Leistungssportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), für die Weltmeisterschaften vom 15. bis 23. August in Berlin qualifizieren. Bei der DLV-Gala am Sonntag in Bochum-Wattenscheid (ab 11 Uhr) haben die Kandidaten die allerletzte Möglichkeit, WM-Reife nachzuweisen. Denn bereits am Montag veröffentlicht der DLV sein endgültiges WM-Aufgebot, dem bisher 74 Athleten angehören. Insgesamt 200 Top-Athleten aus 21 Ländern gehen am Sonntag in 21 Wettbewerben an den Start. Aus saarländischer Sicht sind zwei Wettbewerbe besonders interessant: Das Speerwerfen der Männer und die 100-Meter-Strecke der Frauen. Beim Speerwerfen hat Matthias de Zordo vom SV schlau.com Saar 05 die letzte Möglichkeit, sich für die WM zu qualifizieren. Seine bisherige Saisonbestleistung von 80,15 Meter reicht nicht, die Norm liegt bei 82 Metern. Vier Hundertstel-Sekunden fehlen derzeit 100-Meter-Sprinterin Lisa Schorr, ebenso von schlau.com Saar 05. Bei den deutschen Meisterschaften spurtete sie in persönlicher Bestzeit auf Platz drei und macht sich daher noch Hoffnungen, in Wattenscheid zumindest in die Staffel zu rutschen. "Ich werde versuchen, nochmals unter die besten drei Deutschen zu kommen", erklärt die 29-Jährige. Der Endlauf ist also Pflicht. Die Kür wäre für sie natürlich die Norm zu laufen (11,30 Sekunden). "Die habe ich natürlich im Hinterkopf" sagt sie. In den Beinen habe sie die Zeit auch: "Aber es kommt darauf an, wie die Witterungsbedingungen in Wattenscheid sind, ob ich die Zeit auch auf die Bahn bekomme", erklärt sie. dpa/kip