| 20:25 Uhr

Biathlon-Weltcup in Tjumen
Lesser sprintet auf Platz fünf, Fourcade gewinnt

Tjumen. Biathlet Erik Lesser hat zum Auftakt des umstrittenen Saisonfinales im russischen Tjumen im Sprint als bester Deutscher den fünften Platz belegt. Der 29-Jährige blieb am Schießstand fehlerfrei und verpasste gestern nach zehn Kilometern seinen dritten Podestplatz in diesem Winter nur um 4,9 Sekunden. Dennoch übte Lesser nach seinem starken Auftritt harte Selbstkritik. „Was ich auf der letzten Runde veranstaltet habe, war nicht schön. Dass ich so krachen gehe, hätte ich nicht so erhofft“, sagte der zweimalige Biathlon-Weltmeister: „Am Ende kann ich froh sein, dass ich mit Platz fünf nach Hause fahre.“

Biathlet Erik Lesser hat zum Auftakt des umstrittenen Saisonfinales im russischen Tjumen im Sprint als bester Deutscher den fünften Platz belegt. Der 29-Jährige blieb am Schießstand fehlerfrei und verpasste gestern nach zehn Kilometern seinen dritten Podestplatz in diesem Winter nur um 4,9 Sekunden. Dennoch übte Lesser nach seinem starken Auftritt harte Selbstkritik. „Was ich auf der letzten Runde veranstaltet habe, war nicht schön. Dass ich so krachen gehe, hätte ich nicht so erhofft“, sagte der zweimalige Biathlon-Weltmeister: „Am Ende kann ich froh sein, dass ich mit Platz fünf nach Hause fahre.“


Einmal mehr nicht zu schlagen war der Franzose Martin Fourcade, der sich seinen achten Saisonsieg sicherte. Der fünfmalige Olympiasieger verwies mit 33,2 Sekunden seinen Teamkollegen Simon Desthieux und den Schweden Frederik Lindström (+ 33,5 Sekunden) auf die Plätze. Das Trio war ebenfalls fehlerfrei geblieben. Lesser verschaffte sich dennoch eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Samstag.

Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer wurde nach einem Fehler mit 50 Sekunden Rückstand Achter. Johannes Kühn als Zwölfter und Massenstart-Weltmeister Simon Schempp als 17. schafften es noch in die Top 20. Das Frauen-Sprintrennen mit Laura Dahlmeier beginnt heute um 14.45 Uhr (ZDF). Wegen des russischen Dopingskandals boykottieren unter anderem die Skijäger aus den USA, Kanada, Tschechien und der Ukraine die Rennen in Sibirien.