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KV Riegelsberg hilft nur ein Sieg

KV Riegelsberg hilft nur ein Sieg

Riegelsberg. Die Ausgangslage vor diesem Finale in der 2. Ringer-Bundesliga ist klar. Und sie lässt dem KV Riegelsberg immerhin die Chance, den Klassenverbleib aus eigener Kraft zu schaffen

Riegelsberg. Die Ausgangslage vor diesem Finale in der 2. Ringer-Bundesliga ist klar. Und sie lässt dem KV Riegelsberg immerhin die Chance, den Klassenverbleib aus eigener Kraft zu schaffen. Hierzu muss die Köllertaler Staffel als Tabellenletzter mit 6:26 Punkten gegen den zwei Punkte besseren Vorletzten TV Aachen-Walheim gewinnen, um einen Gleichstand herbeizuführen - diese Entscheidung fällt am Samstag ab 19.30 Uhr in der Riegelsberghalle in Riegelsberg.

Wenn die Walheimer am letzten Kampftag ihre Heimpartie gegen Tabellenführer TKSV Duisdorf gewinnen sollten, muss auch Riegelsberg bei der RWG Mömbris-Königshofen II zwei Zähler holen, um den Punktegleichstand zu wahren und damit - dank der besseren Resultate im direkten Vergleich - die Klasse zu halten.

Die für den KV Riegelsberg richtig brenzlige Situation verspricht für Samstag also Hochspannung vom ersten bis zum letzten Kampf. Sowohl die Trainer Edgar Paulus und Gerhard Thiel als auch die Ringer haben die Hoffnung auf den Ligaverbleib nicht aufgegeben. "Wir sind erst abgestiegen, wenn wir verlieren", sagt Gerhard Thiel. "Da wir mit dem Rücken zur Wand stehen, bleibt uns nichts anderes übrig, als voll auf Sieg zu ringen. Wenn alles gut geht und wir auch ein wenig Glück haben und die Fans als elfter Mann am Mattenrand stehen, ist ein Sieg möglich." Der Gegner habe, so Thiel, mit Artem Skobkov, Rouzbeh Khosbin-Nazdik, Paata Nozadze und Kasim Aras vier richtig starke Athleten im Aufgebot, die nur schwer zu besiegen seien. "Wenn es uns gelingt, diesen Topleuten Punkte abzuluchsen, steigen unsere Chancen", sagt Thiel, der in seinem Team Andreas Frangart, Roman Scheick und Waldemar Minich im Vorteil sieht.

Der Riegelsberger Vereinschef Bernd Wegner spricht von einem echten Showdown. Er stellt die eher rhetorische Frage, wie es möglich ist, dass Aachen nach einer verkorksten Vorrunde mit nur einem Sieg (gegen Saarbrücken) in der Rückrunde so stark auftrumpfen kann. "Möglicherweise haben sie eine neue Geldkiste gefunden", so die spekulative Antwort von Wegner. aki