Kuranyi schießt sich Frust von der Seele

Gelsenkirchen/Zilina/Berlin/Sevilla. Der FC Schalke 04 ist dank Kevin Kuranyi und der Hamburger SV dank seiner kroatischen Torgaranten Mladen Petric und Ivica Olic erfolgreich in die Gruppenphase des Uefa-Pokals gestartet. Der HSVgewann beim slowakischen Liga-Spitzenreiter MSK Zilina durch Tore von Petric (16. Minute) und Olic (45.+1) bei einem Gegentreffer durch Emil Rilke (69

 Der Schalker Jefferson Farfan (Mitte) im Duell mit dem Franzosen Sylvain Armand (r.). Foto: dpa

Der Schalker Jefferson Farfan (Mitte) im Duell mit dem Franzosen Sylvain Armand (r.). Foto: dpa

Gelsenkirchen/Zilina/Berlin/Sevilla. Der FC Schalke 04 ist dank Kevin Kuranyi und der Hamburger SV dank seiner kroatischen Torgaranten Mladen Petric und Ivica Olic erfolgreich in die Gruppenphase des Uefa-Pokals gestartet. Der HSVgewann beim slowakischen Liga-Spitzenreiter MSK Zilina durch Tore von Petric (16. Minute) und Olic (45.+1) bei einem Gegentreffer durch Emil Rilke (69.) mit 2:1 (2:0). Souveräner besiegten die Schalker Paris St. Germain mit 3:1 (2:0).

Elf Tage nach seinem Rauswurf aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft steuerte der starke Kuranyi ein Tor und eine Vorarbeit zum Erfolg gegen Frankreichs Tabellen-Neunten bei. "Nicht nur Kevins Tor war super, auch im Spiel hat er seine Arbeit gemacht", lobte Rutten den leidgeprüften Stürmer. "Es war ein souveräner und verdienter Sieg", sagte Schalkes Trainer Fred Rutten weiter nach dem Erfolg vor 48919 Zuschauern in der Veltins-Arena. Bis auf wenige Ausnahmen hatte Schalke die Partie klar im Griff. Einzig Stürmer Mateja Kezman sorgte bei den Gästen für Gefahr. Paris kam durch Clement Chantome (90.+2) lediglich zum Ehrentreffer.

Beim HSV erzielte Petric bereits sein achtes Pflichtspieltor in dieser Saison. Sein Landsmann Olic feierte kurz vor der Pause seinen sechsten Pflichtspieltreffer dieser Spielzeit. Vor 9870 Zuschauer musste der HSV durch einen überraschenden Treffer von Rilke noch einmal zittern, siegte aber am Ende verdient.

In Berlin hat ausgerechnet Marko Pantelic die Hertha vor einer Niederlage bewahrt. Der zuletzt in der Fußball-Bundesliga nicht berücksichtigte Serbe erzielte den Ausgleich beim 1:1 (0:0) der Hauptstädter gegen Benfica Lissabon. Vor 26144 Zuschauern im Olympiastadion hatte Angel di María (51.) die Portugiesen in Führung gebracht, ehe Pantelic (74.) zumindest das hochverdiente Remis rettete.

Der VfB Stuttgart hat ausgerechnet in der Heimat seines Torjägers Mario Gomez eine bittere Lehrstunde erhalten. Die Schwaben verloren beim FC Sevilla mit 0:2 (0:2) und müssen nun in der nächsten Partie am 6. November zu Hause gegen Partizan Belgrad unbedingt punkten, um sich die Chance auf den Einzug in die K.o.-Runde zu erhalten.

Der Tabellen-Siebte der Fußball-Bundesliga zeigte vor 35000 Zuschauern im Estadio Ramon Sanchez Pizjuan viel zu viel Respekt vor dem Uefa-Cup-Sieger von 2006 und 2007 und geriet durch einen Doppelschlag von Romaric (15.) und Renato (16.) frühzeitig entscheidend ins Hintertreffen. dpa

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