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Kunstrasen nur bei Klassenverbleib

Kunstrasen nur bei Klassenverbleib

Saarbrücken. Die Bundesliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken sollen einen neuen Kunstrasenplatz bekommen. Das hatte am Donnerstagabend Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz bekanntgegeben

Saarbrücken. Die Bundesliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken sollen einen neuen Kunstrasenplatz bekommen. Das hatte am Donnerstagabend Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz bekanntgegeben. Stadtpressesprecher Thomas Blug sagte gestern, dass der untere Hartplatz des Stadions am Kieselhumes zu einem Kunstrasen umgebaut wird, wenn den FCS-Frauen im Sommer der Klassenverbleib in der Bundesliga gelingt. Konkret sei aber noch nichts. "Wir müssen jetzt den Umbau finanziell und planerisch vorbereiten. Zudem muss der Stadtrat darüber entscheiden. Möglicher Baubeginn wäre im Sommer. Die Umsetzung ist vom Verbleib in der Bundesliga abhängig, darüber weiß der Verein aber auch Bescheid", sagte Blug.FCS-Teammanagerin Denise Gorges und Trainer Stephan Fröhlich kannten am Freitag noch keine Details. Fröhlich findet einen Umbau "elementar, um den Bundesliga-Standort zu erhalten". Momentan müssen die FCS-Frauen unter anderem in Hassel trainieren. Das für diesen Samstag dort angesetzte Testspiel gegen den SC Sand fiel allerdings der widrigen Witterung zum Opfer. So müssen sich die Saarbrückerinnen in Soccer-Hallen fithalten. Das Problem der Trainingsbedingungen betrifft auch den Unterbau. Die Jugendteams, zweite und dritte Mannschaft trainieren und spielen in Luisenthal, Hermann-Röchling-Höhe, Geislautern und auf dem Rodenhof. Fröhlich: "Ein neuer Platz wäre angesichts der Zerstreuung des Vereins sensationell gut. Zumal der Rasen am Kieselhumes überfrequentiert ist. Darüber wären wir sehr froh." raps