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KSV setzt weiter auf deutsch-bulgarische Achse

KSV setzt weiter auf deutsch-bulgarische Achse

Köllerbach. Wenn am kommenden Wochenende der Final-Hinkampf um die deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft über die Bühne geht, dann wird der ein oder andere Fan des KSV Köllerbach sicher ein ungewohntes Gefühl im Magen haben. Denn erstmals seit vier Jahren lautet das Finale nicht KSV Köllerbach gegen 1. Luckenwalder SC, sondern KSV Aalen gegen Germania Weingarten

Köllerbach. Wenn am kommenden Wochenende der Final-Hinkampf um die deutsche Ringer-Mannschaftsmeisterschaft über die Bühne geht, dann wird der ein oder andere Fan des KSV Köllerbach sicher ein ungewohntes Gefühl im Magen haben. Denn erstmals seit vier Jahren lautet das Finale nicht KSV Köllerbach gegen 1. Luckenwalder SC, sondern KSV Aalen gegen Germania Weingarten.

Mit dem Abstand von 48 Stunden zur Niederlage des KSV am Samstag im Püttlinger Trimm Treff lautet das Fazit von Hilmar Rehlinger, dem Vorsitzenden des KSV Köllerbach: "Unser Ziel war es, das Halbfinale zu erreichen, was wir auch geschafft haben. Mehr hatten wir eigentlich aufgrund der Stärke der anderen Mannschaften auch nicht anvisiert." Trotzdem wurmt Rehlinger schon ein wenig die Art und Weise, wie der KSV gegen den SV Weingarten in Hin- und Rückkampf verlor. "Sicher war die Art und Weise enttäuschend." Rehlinger spielt damit vor allem auf die "Polen-Riege" um Sylwester Charzewski, Marek Szustek und Radoslaw Marcinkiewicz an. "Charzewski und Szustek zeigten in der laufenden Runde gute Kämpfe", sagt Rehlinger, "hätten sie diese Leistungen auch im Halbfinale durchgezogen, wäre das in Ordnung gewesen". Der Dritte im Bunde, Radoslaw Marcinkiewicz, war bei beiden Kämpfen nicht da - es fehlte die Freigabe des polnischen Verbandes: "Der Sportler wollte offensichtlich, durfte aber nicht."

"Unsere Polen-Krise", wie Rehlinger es nennt, wird auch Konsequenzen auf die Planung für die kommende Saison haben. "Eine Weiterverpflichtung von Marcinkiewicz wird nicht mehr in Frage kommen. Alles Weitere ist offen", sagt Rehlinger, der noch keine Neuzugänge vermelden kann. Venelin Venkov, Ismail Redzhep, Dimitar Kumchev und Georgi Sredkov haben bereits unterschrieben, und Rehlinger geht auch davon aus, "unsere deutsche Riege Konstantin Schneider, Jan Fischer, Timo Badusch und Andriy Shyyka bleiben wird". Auch Altmeister Vladimir Togousov, 43, wird dem KSV noch ein Jahr die Treue halten. rix/mwe