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ASV Hüttigweiler gewinnt Saarderby beim AC Heusweiler
Köllerbacher Ringer sind in Adelhausen ohne Chance

Adelhausen. ASV Hüttigweiler gewinnt Derby in Heusweiler mit 18:11. Von Patric Cordier

Der TuS Adelhausen ist das Maß der Dinge in der Ringer-Bundesliga Gruppe Südwest. Die Südbadener besiegten am Samstag in der heimischen Dinkelberghalle den KSV Köllerbach klar mit 18:8. Der KSV hatte bereits den Hinkampf mit 10:14 verloren, ist aber dennoch nach diesem zwölften Kampftag vorzeitig als Tabellenzweiter für die Playoffs qualifiziert. Adelhausen ist als Erster gesetzt, geht damit im Viertelfinale den Erstplatzierten der anderen Bundesliga-Staffeln zunächst aus dem Weg.


Von den zehn Kämpfen konnten die Saarländer lediglich drei für sich entscheiden. Mihail Sava besiegte Jörn Schubert in der Klasse bis 71 Kilo Freistil nach nur 3:46 Minuten technisch überlegen, Istvan Vereb blieb gegen Georg Harth (86 Kilo Freistil) ebenso nach Punkten vorne wie Routinier Andrij Shyyka gegen Stephan Brunner (75 Kilo Freistil). Köllerbach war nicht in Bestbesetzung angetreten, musste in der Klasse bis 130 Kilo Freistil Alexander Geid aus der zweiten Mannschaft aufbieten, der gegen Nick Matuhin nach nur 26 Sekunden 0:16 unterlag.

Wollte der KSV-Teamverantwortliche Thomas Geid einiges taktisch ausprobieren? Am Sonntag war Geid nicht zu erreichen. So bleibt offen, warum beispielsweise Oleksadr Khotsianivskyi (130 Kilo Freistil) nicht dabei war und warum Leistungsträger Gennadj Cudinovic mit Teamkollege Pajtim Sefaj beim Kampf AC Heusweiler gegen ASV Hüttigweiler auftauchte. Die beiden erlebten mit 300 Zuschauern in der Turnhalle der Gemeinschaftsschule den 18:11-Derbysieg des ASV. „Ich hatte Heusweiler eigentlich leicht favorisiert, aber darauf gehofft, dass wir die höheren Siege einfahren“, sagte ASV-Trainer Christoph Gall. So kam es. Beide Staffeln entschieden jeweils fünf Kämpfe für sich.



Darum gaben der Schultersieg von Till Bialek gegen Sebastian Janowski (98 Kilo griechisch-römisch) und die technisch-überlegenen Siege von Mihai Bradu (80 Kilo greco gegen Niklas Bredy) und Dennis Balaur (86 Kilo Freistil gegen Philipp Köhler) den Ausschlag.

Eine weitere deutliche 5:22-Heimniederlage musste Tabellenschlusslicht KV Riegelsberg gegen die RKG Freiburg einstecken.