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Kronhardt: „Das war teilweise zu überheblich und schon arrogant“

Elversberg. Die SV Elversberg liegt nach der 0:2-Niederlage gegen Hessen Kassel vier Punkte hinter einem Relegationsplatz. Heute spielt sie beim FK Pirmasens. Kapitän Timo Wenzel fordert: „Wir müssen endlich dazu kommen, nicht nur in den Topspielen unseren Mann zu stehen.“ Heiko Lehmann

Nach der schwachen Leistung des Fußball-Regionalligisten SV Elversberg am Samstag bei der 0:2-Heimniederlage gegen Hessen Kassel wollen die Elversberger heute Wiedergutmachung leisten. Um 19 Uhr ist die SVE zu Gast beim FK Pirmasens . Bei einem erneuten Ausrutscher und einem Heimsieg des Tabellenzweiten 1. FC Saarbrücken gegen Waldhof Mannheim (20.15 Uhr) wäre ein Relegationsplatz sieben Punkte entfernt.

"Das war unser mit Abstand schlechtestes Spiel, und ich habe immer noch Wut im Bauch", erklärte Mittelfeldspieler Matthias Cuntz gestern mit Blick auf den vergangenen Samstag. Er lässt die schlechten Platzverhältnisse im Elversberger Stadion nicht zählen. "Das darf kein Alibi sein. Der Gegner muss auch damit zurecht kommen. Wir müssen einfach mehr kämpfen", sagte Cuntz. SVE-Kapitän Timo Wenzel, dem ein Fehler vor dem Treffer zum 0:2 unterlief, forderte eine kollektive Steigerung: "Wir haben in zwei Spielen kein Tor erzielt und können hinten nicht immer zu Null spielen. Wir haben nach dem 0:2 resigniert. Wir müssen endlich dazu kommen, nicht nur in den Topspielen unseren Mann zu stehen."

Wer nicht mitzieht, der fliegt

Nach zwei Liga-Sielen ohne Sieg wird es heute Veränderungen in der Startelf geben. Das kündigte Willi Kronhardt an. "Einige Spieler werden eine Verschnaufpause bekommen. Das hat aber weniger mit der Leistung zu tun, denn ansonsten müsste ich alle austauschen", erklärte der Elversberger Trainer. Thomas Birk wird nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder links in der Vierer-Abwehrkette spielen - für Michael Blum.

Welche Veränderungen es im Mittelfeld und in der Offensive geben wird, wollte Kronhardt nicht verraten. Dafür gibt es eine klare Ansage vom Elversberger Trainer an seine Spieler. "Es sind noch 27 Punkte zu holen - und das ist unser Ziel. Wenn wir das schaffen, haben wir einen Relegationsplatz. Wenn Spieler meinen, sie müssten nicht alles für unseren Erfolg tun, haben sie bei uns keinen Platz mehr. Im Spiel gegen Kassel war das teilweise zu überheblich und schon arrogant", sagte Kronhardt, der in dieser Saison Dominik Rohracker, André Luge und Nico Zimmermann aussortiert hat.