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Kreisliga: Saarfels nimmt neuen Anlauf Richtung Titel

Fußball-Kreisliga : Es geht gleich richtig zur Sache

SF Saarfels empfangen Menningen zum Derby. Jenal kehrt auf Trainerstuhl zurück.

Gleich zum Runden-Auftakt der Fußball-Kreisliga A Untere Saar steht am Sonntag, 15 Uhr, das Derby zwischen den Sportfreunden Saarfels und dem SV Menningen an. Die SF, letzte Runde mit sensationellen 87 Punkten Vizemeister, nehmen einen neuen Anlauf Richtung Titel und gehen als Favorit in die Partie.

Die Mannschaft wurde in der Vorbereitung von Özgen Novaf und Frank Burbach trainiert. Am Sonntag aber wird der etatmäßige Trainer Otmar Jenal, zuletzt nach seiner Erkrankung in Bad Ems in Kur, wieder vor Ort sein. Mannschaft und Umfeld freuen sich auf seine Rückkehr. Zur neuen Saison sagt Jenal: „Wir hatten einige Spieler, die aus Altersgründen aufgehört haben, und sehen diese Runde als Überbrückungsjahr. Wir wollen aber am Sonntag daheim auf jeden Fall gewinnen, das wäre gut fürs Selbstvertrauen.“

Gegner Menningen will die durchwachsene letzte Runde (Platz zwölf) vergessen machen und gleich zeigen, dass das nicht nur leere Versprechungen sind. „Wir wollen schon was mitnehmen, das ist unser Anspruch“, sagt Alexander Erbel vom SVM. „Allerdings sind einige Spieler noch in Urlaub und auch drei Verletzte dünnen den Kader aus. Mittelfeldmotor Steffen Germann wird fehlen, Thomas Heinzer laboriert an seinem Kreuzbandriss und Ünal Okatar hat Leistenprobleme.“ Als Titelfavoriten sieht man in Menningen die Spvgg. Merzig, Saarfels, die SF Rissenthal – und die SF Bietzen-Harlingen.

Die haben eine Seuchensaison, die mit dem Abstieg endete, hinter sich. Als Vorletzter mit 25 Punkten musste das Team die Bezirksliga verlassen und wird nun in der A-Klasse einen Neustart machen. „Der Abstieg war schon eine Zäsur, die allen wehtat. Allerdings mussten wir nur zwei Spieler, Mike Riegel nach Beckingen und Benjamin Grün nach Oppen, abgeben. So bleibt das Gros des Kaders bei uns. Jedoch müssen wir die Liga erst mal kennenlernen und uns dort einfinden“, sagt Trainer Jörg Schmohl, der dennoch „oben mitspielen“ will.