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Kölns Stürmer Modeste trifft und trifft und trifft

Köln. Für seinen Torhüter ist Anthony Modeste "wichtiger als Aubameyang oder Lewandowski", für seinen Trainer "ein Spieler wie jeder andere": Nach der Drei-Tore-Gala des Franzosen (35./37./62.) beim 4:2-Sieg des 1. FC Köln gegen Hertha BSC reichten die Kommentare von der Verehrung bis zur demonstrativen Helden-Verweigerung. "Was er leistet, ist höher zu bewerten als die Treffer seiner Rivalen", sagte Torhüter Timo Horn mit Blick auf Pierre-Emerick Aubameyang (23 Tore) und Robert Lewandowski (21), Modestes Konkurrenten im Kampf um die Torjäger-Kanone. "Lewandowski bekommt pro Spiel sechs oder sieben Chancen auf dem Silbertablett serviert", erläuterte Horn. "Tony muss sich alles erarbeiten." Agentur

Trainer Peter Stöger gefielen die Lobeshymnen nicht. "Für mich ist er ein Spieler wie jeder andere", betonte der Österreicher: "Jeder hat seine Aufgabe. Sein Job ist es, zu treffen." Der FC darf bei nur drei Punkten Abstand auf die fünftplatzierten Berliner von der ersten Europacup-Qualifikation seit 25 Jahren träumen.