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Europa League: Köln mit Sorgen, Furcht vor den Belgrader Fans

Europa League : Köln mit Sorgen, Furcht vor den Belgrader Fans

() Nichts wie raus aus der deprimierenden Situation, am besten mit einem Sieg gegen Roter Stern Belgrad. „Selbstmitleid ist keine Option“, sagte Manager Jörg Schmadtke vor dem ersten Europapokal-Heimspiel seit 9144 Tagen für den 1. FC Köln. Schmadtke versprach für das Europa-League-Duell mit den Serben heute um 19 Uhr vor allem eines: „Wir greifen wieder an.“

Das tut auch mehr als Not nach dem schwachen Bundesligastart mit nur einem Zähler aus sechs Begegnungen. Den Kölnern fehlen mit Nationalspieler Jonas Hector aus Auersmacher und dem torgefährlichen Marcel Risse zwei Verletzte, die im Normalfall Stabilität und Kampfeswillen garantieren. Der Offensive mit 16-Millionen-Mann Jhon Cordoba ist in der Liga erst ein Treffer gelungen. Immerhin erzielte der Kolumbianer beim 1:3 gegen den FC Arsenal in London den FC-Führungstreffer zum 1:0.

Die sportliche Herausforderung ist groß. Die zweite Herausforderung heißt: Krawalle verhindern. Die Kölner Polizei wird das Spiel gegen Belgrad mit einem Großaufgebot von mehr als 2000 Beamten zu sichern versuchen. Auch Wasserwerfer sollen eingesetzt werden. Die Polizei rechnet mit einem Marsch Belgrader Fans Richtung Stadion, bei dem viel Alkohol konsumiert und Pyrotechnik gezündet werden könnte.