1. Sport
  2. Saar-Sport

Köllerbacher Ringer stehen mit einem Bein im Halbfinale

Köllerbacher Ringer stehen mit einem Bein im Halbfinale

Anger/Köllerbach. Ringer-Bundesligist KSV Köllerbach hat den ersten Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Im Viertelfinal-Hinkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft siegte die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Geid am Samstagabend auswärts beim SC Anger deutlich mit 23:12

Anger/Köllerbach. Ringer-Bundesligist KSV Köllerbach hat den ersten Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Im Viertelfinal-Hinkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft siegte die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Geid am Samstagabend auswärts beim SC Anger deutlich mit 23:12. Der Titelverteidiger könnte sich damit am kommenden Samstag im Rückkampf zuhause sogar eine Niederlage mit zehn Punkten Unterschied leisten.

Wie gewohnt, konnte sich der KSV auf seine drei deutschen Aushängeschilder Jan Fischer, Konstantin Schneider und Andriy Shyyka verlassen, die ihre Kämpfe mit 3:1, 3.0 und 4:0 gewannen. Überzeugend diesmal auch Ismail Redzhep (66 Kilo Freistil, Foto: SZ), der den Bulgaren Nikolai Kurzev mit 3:0 besiegte. Der 43-jährige "Altmeister" Vladimir Togousov hatte im ersten Kampf des Abends in der Klasse bis 55 Kilo Freistil mit einem 3:2 gegen den für Großbritannien startenden bulgarischen WM-Fünften Krasimir Krastanov den Grundstein für einen erfolgreichen Abend gelegt.

Auch wenn der Rückkampf erst zu absolvieren ist - der mögliche Halbfinal-Gegner steht schon so gut wie fest. Die bärenstarke Riege des Germania Weingarten überrollte den ASV Hof mit 29:6. Eine Überraschung gab es im dritten Viertelfinale: Der 1. Luckenwalder SC, in den vergangenen drei Jahren jeweils der unterlegene Finalgegner des KSV Köllerbach, verlor beim KSV Aalen mit 14:22. Der LSC musste ohne einen Ringer in der Klasse bis 120 Kilogramm griechisch-römisch antreten und gab vier Punkte kampflos ab. Außerdem besiegte Ex-Vize-Europameister Christian Fetzer, der lange Jahre für den ASV Hüttigweiler auf die Matte ging, den rumänischen Weltklasse-Ringer Eusebiu Diaconu sensationell mit 3:0. mwe