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Klopp ist Dortmunds Hoffnungsträger

Klopp ist Dortmunds Hoffnungsträger

Dortmund. Jürgen Klopp soll Borussia Dortmund aus dem Mittelmaß führen. Nur vier Tage nach der Trennung von Thomas Doll präsentierte der Fußball-Bundesligist an diesem Freitag den 40-Jährigen als neuen Hoffnungsträger

Dortmund. Jürgen Klopp soll Borussia Dortmund aus dem Mittelmaß führen. Nur vier Tage nach der Trennung von Thomas Doll präsentierte der Fußball-Bundesligist an diesem Freitag den 40-Jährigen als neuen Hoffnungsträger. Der Fußball-Lehrer, der wenige Stunden später bei einer großen Party Abschied von seinem bisherigen Verein FSV Mainz 05 nahm, erhält beim BVB einen Vertrag bis 2010. Im Blitzlichtgewitter zahlloser Fotokameras verbreitete Klopp am Freitag Aufbruchstimmung: "Für mich ist es eine Ehre, Trainer beim BVB zu sein. Ich habe eine Riesenlust darauf, das jetzt zu machen." Schon allein das große Medienaufkommen bei seiner Vorstellung machte deutlich, dass sich der Diplom-Sportwissenschaftler mächtig umstellen muss. Anders als in Mainz, wo er nach 18 Jahren als Profi und Trainer Kultstatus genießt, erwartet Klopp beim BVB ein wenig beschauliches Umfeld. Er ist nach Jürgen Röber und Doll der bereits dritte Trainer binnen 18 Monaten, der beim Revierclub sein Glück versucht. Der gewachsene finanzielle Spielraum der Borussia eröffnet Klopp im Vergleich zu seinen Vorgängern aber bessere Möglichkeiten, den Kader zu verstärken. Die größte Baustelle ist sicher die Abwehr: Keine Mannschaft kassierte in der vergangenen Saison mehr Gegentore (62) als Dortmund. dpa