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Klitschko will trotz Operation boxen

Klitschko will trotz Operation boxen

Düsseldorf. Ein Nierenstein soll Profi-Boxer Wladimir Klitschko nicht vom nächsten Kampf abhalten: Der Schwergewichts-Weltmeister der Verbände WBA, WBO und IBF will am kommenden Samstag gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck trotz einer Operation antreten und seine Titel verteidigen. "Der Eingriff ist gut verlaufen

Düsseldorf. Ein Nierenstein soll Profi-Boxer Wladimir Klitschko nicht vom nächsten Kampf abhalten: Der Schwergewichts-Weltmeister der Verbände WBA, WBO und IBF will am kommenden Samstag gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck trotz einer Operation antreten und seine Titel verteidigen. "Der Eingriff ist gut verlaufen. Wenn keine unvorhersehbaren Komplikationen auftreten, wird er kämpfen", erklärte sein Manager Bernd Bönte gestern, der betonte, dass letztlich der Athlet entscheide.Klitschko war am Samstag ein Nierenstein entfernt worden. Der 35-Jährige hatte am Tag zuvor sein Trainingslager in Going in Österreich wegen einer Nierenkolik abbrechen müssen und war mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Innsbruck geflogen worden. Der Ukrainer bereitet sich seit Ende Oktober auf den Kampf gegen den 39 Jahre alten Mormeck vor.

"Es hat in der Geschichte der WM-Kämpfe immer wieder kurzfristige Absagen gegeben. Doch ich hoffe, dass Wladimir boxen wird", sagte Bönte. Für den Kampf in der Düsseldorfer Arena sind bereits 30 000 Tickets verkauft. In Düsseldorf steigt Wladimir Klitschko zum zweiten Mal in diesem Jahr in den Ring. Im Juli hatte er in Hamburg durch den Punktsieg gegen den Briten David Haye alle vier wichtigen WM-Gürtel in der Familie der Klitschkos vereint und damit für ein Novum im Schwergewichts-Boxen gesorgt. Sein Bruder Vitali ist Weltmeister des Verbandes WBC. sid/dpa

Auf einen Blick

Profi-Boxer Felix Sturm bleibt Weltmeister im Mittelgewicht. Er verteidigte am späten Freitagabend in Mannheim den Titel des Weltverbandes WBA mit einem Unentschieden gegen den britischen Meister Martin Murray. Dem Kölner gelang es damit, seinen WM-Gürtel zum elften Mal zu verteidigen.

Box-Weltmeister Marco Huck legt seinen Cruisergewichts-Titel nieder und wechselt ins Schwergewicht. Nach der Titelverteidigung von WBA-Weltmeister Alexander Powetkin - der Russe schlug am Samstag Cedric Boswell (USA) in Helsinki in der achten Runde K.o. - forderte "Käpt'n Huck" den Schwergewichtler heraus. Huck hatte im Oktober seinen WM-Titel nach WBO-Version im Cruisergewicht zum achten Mal verteidigt. sid