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Ringer-Bundesliga
Klarer Favorit im Viertelfinale

Köllerbach. Die Ringer des KSV Köllerbach treten an diesem Samstag im Hinkampf in Witten an. Patric Cordier

Die Siege waren deutlich. Auswärts 17:4, zuhause 22:12. Das sind die Ergebnisse der Vorrundenkämpfe zwischen dem KSV Köllerbach und dem KSV Witten in der Ringer-Bundesliga. Daher reist der Titelanwärter aus dem Saarland an diesem Samstag mit breiter Brust zum Viertelfinal-Hinkampf nach Nordrhein-Westfalen (19.30 Uhr). „Jeder Kampf geht bei null los, und die Playoffs sind etwas anderes als die normale Saison“, sagt Timo Badusch, mit Andrej Shyyka zusammen Kopf der Köllerbacher Mannschaft: „Wer jetzt Fehler macht, scheidet aus. Aber wir sind selbstbewusst genug zu wissen, dass wir gewinnen können.“



Badusch wird in der Klasse bis 75 Kilo griechisch-römisch voraussichtlich auf Ilie Cojocari treffen. Der 25-jährige Rumäne wurde 2016 bei der WM in den nicht-olympischen Gewichtsklassen Dritter, Badusch schied in der zweiten Runde aus. „Er hat seine Stärken ganz klar im Standkampf“, sagt der Köllerbacher: „Das wird sicher ein spannender Kampf.“

Köllerbach hat in den Achtelfinalkämpfen gegen Lübtheen aufsteigende Form bewiesen. „Wir haben eine gute Mischung aus saarländischen Eigengewächsen und den ausländischen Sportlern. So können wir auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Dennis Decker und Gennadij Cudinovic auffangen“, sagt Badusch und glaubt fest an das Halbfinale. „Dann ist wahrscheinlich Adelhausen der Gegner. Die sind richtig stark. Da geht es dann richtig ab.“ Das Halbfinale war auch das erklärte Mindestziel des Vereins vor der Saison – viele Experten sehen Köllerbach aber in der Rolle des Titelfavoriten.