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Klare Rollenverteilung in den restlichen Pokal-Viertelfinals

Fußball : Klare Rollenverteilung in den drei restlichen Viertelfinals

Altstadt, Jägersburg und Bous sind die Außenseiter.

Wer schafft nach dem 1. FC Saarbrücken den Einzug ins Halbfinale des Fußball-Saarlandpokals? Die Antworten darauf gibt es an diesem Mittwochabend bei den noch ausstehenden drei Viertelfinals, die alle zeitgleich um 19 Uhr beginnen. Auf dem Papier die geringsten Chancen hat der Bezirksligist SV Altstadt, der den Saarlandligisten Borussia Neunkirchen empfängt. Allerdings war Altstadt öfter Außenseiter, auch schon in der ersten Runde im Ostsaar-Kreis. Da gewann das Team am Ende mit 5:2 gegen den Verbandsligisten Spvgg Einöd-Ingweiler.

„Ich habe Borussia Neunkirchen beobachtet. Da kommt ein ganz anderes Kaliber auf uns zu. Aber wir spielen auf dem Hartplatz, werden um jeden Meter kämpfen und versuchen, die Chance zu nutzen, die wir nicht haben“, sagt Altstadts Trainer Frank Rothfuchs. Besondere Würze hat das ungleiche Duell, da viele Spieler des SVA mit Spielern der Borussia befreundet sind. In Altstadt werden 500 Zuschauer erwartet.

Etwas weniger Fans dürften es in Jägersburg werden, wo der heimische FSV als Oberligist den Regionalligisten SV Elversberg empfängt. Die Elversberger schweben derzeit auf einer Euphoriewelle, haben von den vergangenen neun Ligaspielen acht gewonnen. Zudem ist die SVE Titelverteidiger und möchte den Pokal unbedingt wieder gewinnen. „Wir wollen grundsätzlich jedes unserer Spiele gewinnen – unabhängig vom Gegner und vom Wettbewerb. Und mit dieser Einstellung wollen wir am Mittwoch auch auftreten“, sagt der Elversberger Trainer Horst Steffen, der wie so häufig im Pokal Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance geben wird. Der FSV Jägersburg gewann in der Oberliga sein letztes Spiel am 3. November vergangenen Jahres.

Ähnlich wie in Jägersburg werden die Kräfteverhältnisse in Bous sein. Die FSG Bous empfängt als Abstiegskandidat der Verbandsliga Südwest die Saarlandliga-Spitzenmannschaft des SV Saar 05 Saarbrücken. Der FCS kann sich derweil entspannt zurücklegen und die Ergebnisse studieren.