Kellerduell der Fußball-Bezirksliga: Linxweiler empfängt Hoof-Osterbrücken

Fußball-Bezirksliga : Das besondere Kellerduell für Guido Cullmann

Brisantes Kellerduell in der Fußball-Bezirksliga St. Wendel! Der Drittletzte, die SG Linxweiler, empfängt an diesem Sonntag um 15 Uhr die SG Hoof-Osterbrücken.

Das Team aus dem Ostertal steht mit vier Punkten mehr als Linxweiler auf Rang zwölf – dem ersten sicheren Nichtabstiegsplatz.

Bis Sommer 2018 war Guido Cullmann noch Trainer bei Hoof-Osterbrücken, nun steht er bei Linxweiler an der Seitenlinie. Dass sein aktueller und sein Ex-Club nun in einer so wichtigen Partie aufeinandertreffen, schmeckt dem Übungsleiter nicht besonders. „Das hätte in dieser Konstellation nicht unbedingt sein müssen“, erklärt Cullmann.

Beide Clubs brauchen noch dringend Punkte, um nicht bis über das Saisonende hinaus um den Ligaverbleib zittern zu müssen. „Von einem bis vier Absteiger ist ja noch alles möglich“, weiß Cullmann. Wie viele Teams aus der Bezirksliga St. Wendel letztendlich runter in die Kreisliga müssen, hängt nämlich von drei Faktoren ab: Den Absteigern aus der Landesliga, der Aufstiegsrunde der Bezirksliga-Vizemeister und der Aufstiegsrunde der Kreisliga-Vizemeister.

Dass Linxweiler nach Platz sieben in der Vorsaison und Rang vier in der Spielzeit 16/17 dieses Mal so weit hinten steht, hat laut Cullmann vor allem einen Grund: „Wir haben keinen echten Mittelstürmer, der Tore schießt“, erklärt der Trainer. „In einem Spiel kann man das Mal kompensieren, aber nicht über die gesamte Saison.“

Die Harmlosigkeit der SG in der Offensive belegt auch der Blick auf die Zahlen: Nur 33 Treffer sind die schwächste Ausbeute der Liga. In der Rückrunde gelangen dem Tabellendrittletzten bislang sogar nur elf Treffer. Beste Torschützen der SG sind Abwehrspieler Lukas Schneider und Mittelfeld-Akteur Yannik Schneider (jeweils sieben Treffer).

Cullmann hat seinen Vertrag bereits in der Winterpause für die nächste Saison verlängert (wir berichteten). „Ich fühle mich wohl bei der SG. Die Atmosphäre bei beiden Vereinen ist sehr angenehm“, sagt der Trainer.