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Keine grenzenlose Zufriedenheit

Keine grenzenlose Zufriedenheit

Perl/Besch. Die SG Perl/Besch hatte nach dem Abstieg aus der Fußball-Saarlandliga in der neuen Spielklasse, der eingleisigen Verbandsliga, das primäre Ziel, nicht durchgereicht zu werden. Einen guten Mittelfeldplatz wollte sie belegen. Auch deshalb, weil die Saarlandliga-Mannschaft durchweg zusammengeblieben war

Perl/Besch. Die SG Perl/Besch hatte nach dem Abstieg aus der Fußball-Saarlandliga in der neuen Spielklasse, der eingleisigen Verbandsliga, das primäre Ziel, nicht durchgereicht zu werden. Einen guten Mittelfeldplatz wollte sie belegen. Auch deshalb, weil die Saarlandliga-Mannschaft durchweg zusammengeblieben war. Lediglich Manuel Cuccu (SV Mettlach) und Massimo Nardo (SSV Pachten) hatten den Verein verlassen. Sie wurden durch Elvis Sudari (SG Schwemlingen/Tünsdorf/Ballern) und Andy Gelz (SG Obermosel) ersetzt. Die sportliche Verantwortung haben seit Frühjahr 2011 Maik Sieren und Andreas Herbst inne.In der Winterpause rangiert die Elf von der Obermosel auf dem 15. Platz, hat 21 Punkte auf ihrem Konto und damit das primäre Ziel erreicht. Die Mannschaft hat mit dieser Punktausbeute die Qualifikation für das nächste Jahr in der Verbandsliga Südwest geschafft, in der übrigens Maik Sieren ebenfalls auf der Trainerbank Platz nehmen wird. "Ein guter Mittelfeldplatz sieht aber anders aus", weiß auch Sieren. Deshalb werden die Rückrundenspiele auch nicht plan- und ziellos absolviert. "Unter die Top Zehn wollen schon noch kommen", sagt Sieren und setzt die Mannschaft damit unter Druck, schon noch etwas mehr Wille zum Siegen in die Waagschale zu werfen. "Dies ist uns in der Hinrunde leider nicht gelungen. Aufgrund des engen Kaders und einigen Verletzungen konnten wir nicht immer die Leistung bringen, welche wir uns vorgestellt hatten", blickt Sieren zurück.

Nicht mehr dabei, um dieses Ziel zu erreichen, ist Philipp Heller, der zu seinem Heimatverein Fortuna Saarburg zurückgekehrt ist. "Er besucht die Meisterschule und kann daher nicht mehr regelmäßig trainieren", nennt Sieren den Grund für den einzigen Abgang. Auf der Zugangsliste steht Maximilian Woll, der sein Studium in Frankreich beendet hat und wieder zur Verfügung steht. Mit vier Treffern zu Beginn der Saison steht Woll auf Platz zwei der internen Torjägerliste hinter Andre Steger, der zehn Tore erzielt hat. "Dazu werden wir versuchen, den einen oder anderen jungen Spieler an die Verbandsliga heranzuführen und so auch unsere Kaderdecke zu stärken", ergänzt der Trainer. Zudem werden spieltaktische Verbesserungen angestrebt und einige neue Spielformationen ausprobiert, sagt Sieren. eb

Foto: Ruppenthal

"Ein guter Mittelfeldplatz sieht aber anders aus."

SG-Trainer

Maik Sieren