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Kaum Schäden vor den US Open

Kaum Schäden vor den US Open

New York. Die Tennis-Stars pusteten erst einmal durch: Wirbelsturm Irene hat die US Open verschont. Die Organisatoren in New York sprachen nur von minimalen Schäden und setzten vor dem ersten Aufschlag (gestern Abend unserer Zeit) alles daran, das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres so pünktlich wie möglich beginnen zu lassen

New York. Die Tennis-Stars pusteten erst einmal durch: Wirbelsturm Irene hat die US Open verschont. Die Organisatoren in New York sprachen nur von minimalen Schäden und setzten vor dem ersten Aufschlag (gestern Abend unserer Zeit) alles daran, das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres so pünktlich wie möglich beginnen zu lassen. Die Veranstalter verschoben lediglich den Auftakt auf einigen Plätzen nach hinten. Betroffen von den kleinen Änderungen waren neben Tommy Haas und Philipp Kohlschreiber auch Kristina Barrois und Julia Görges. Deren deutscher Vergleich, den Görges gestern mit 6:3 und 6:2 gewann, wurde um eine Stunde verlegt.Doch gemessen an den Befürchtungen war dies eine Kleinigkeit. Görges zeigte sich erleichtert über das geringe Ausmaß der Schäden in der Millionen-Metropole. "Ich bin recht froh, dass Irene nett zu uns war. Alle sind glücklich", teilte die an Nummer 19 gesetzte Bad Oldesloerin via dem sozialen Netzwerk Twitter mit. Auch über den Bezirk Queens, in dem das Billie Jean King National Tennis Center liegt, fegten Windböen mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde - allerdings hatten Meteorologen Schlimmeres prophezeit. Seit Sonntagnachmittag beseitigten Arbeiter die Schäden auf der Anlage, hängten Fahnen auf, programmierten die Anzeigetafel am Eingang zum Arthur-Ashe-Stadium, säuberten das Gelände und trockneten Plätze.

Zu den Sorgen der Veranstalter gehörte vor allem die Frage, wie Fans den Flushing Meadows Corona Park erreichen. Die U-Bahn-Linie 7, die aus Manhattan kommend den East River unterquert und als Hochbahn auf Long Island weiterfährt, verkehrte zunächst nicht so häufig, wie üblich. Wegen Irene war am Wochenende erstmals die U-Bahn komplett geschlossen und nahm erst gestern wieder den Betrieb auf.

Aufatmen durfte auch Sabine Lisicki, die nach ihrem fulminanten Turniersieg in Dallas einen Weg finden musste, nach New York zu fliegen. Die Nachrichten ihrer deutschen Kolleginnen vernahm die Berlinerin daher mit Erleichterung. "Sieht so aus, als ob alles morgen planmäßig laufen würde. Hoffentlich klappt's auch", teilte Lisicki mit.

Während die um ihr verletztes rechtes Knie bangende Andrea Petkovic mit einer Ansetzung ihrer Erstrunden-Partie gegen Qualifikantin Jekaterina Bytschkowa aus Russland für heute rechnen musste, dürfte Lisicki noch ein wenig mehr Zeit bekommen. Die Rücksicht der Veranstalter vorausgesetzt, wird Lisicki erst morgen gegen Aljona Bondarenko aus der Ukraine ins Turnier einsteigen. dpa