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Kassieren oder blamieren

Kassieren oder blamieren

Völklingen. Durch den mit buchstäblich letzter Kraft erspielten Punkt in Wiesbach hat sich der SV Röchling Völklingen eine gute Ausgangsposition in der Fußball-Saarlandliga erarbeitet. Das Team von Trainer Patrick Klyk bestand am vergangenen Sonntag beim 1:1 im Topspiel beim Tabellendritten FC Hertha Wiesbach

Völklingen. Durch den mit buchstäblich letzter Kraft erspielten Punkt in Wiesbach hat sich der SV Röchling Völklingen eine gute Ausgangsposition in der Fußball-Saarlandliga erarbeitet. Das Team von Trainer Patrick Klyk bestand am vergangenen Sonntag beim 1:1 im Topspiel beim Tabellendritten FC Hertha Wiesbach.

Mit einer guten spielerischen Leistung schafften es die Gäste, trotz der großen Personalnot dem Gegner über weite Strecken den Schneid abzukaufen. Den Ausgleich für Völklingen erzielte Claudio Meli (25. Minute), der sich momentan als treffsicher erweist. Zuvor hatte Sascha Schumacher die zwischenzeitliche Führung für die Heimmannschaft (17.) markiert.

"Ich war sehr zufrieden", lobte Klyk seine Mannen, "es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, obwohl wir sehr viele angeschlagene Spieler hatten." Dieses Unentschieden sei für ihn "ein gefühlter Sieg". Vor allem, weil der SV Röchling (50 Punkte) morgen Abend im Nachholspiel gegen das weit abgeschlagene Tabellenschlusslicht VfB Hüttigweiler (19 Uhr, Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen) seinen Vorsprung auf Wiesbach (49 Punkte) auf vier Zähler ausbauen kann. Dabei ist der SV Röchling auch nach dem 2:0 im Hinspiel klarer Favorit.

Also ein vermeintlich leichtes Spiel, eine Pflichtaufgabe, die trotz der klaren Verhältnisse im Vorfeld zugunsten der Völklinger mit dem nötigen Ernst angegangen werden soll. "Meine Spieler kennen mich gut. Ich muss nicht extra sagen, dass sie das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen", erklärt Patrick Klyk. "Kassieren oder blamieren" sei für ihn das Motto des Spiels gegen einen Gegner, der bislang erst einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann. "Die Spieler wissen, was ihnen blüht, wenn sie diese Chance leichtfertig vergeben", sagt der Trainer. Vor dem wichtigen Spiel wird ein Trainingstag in einen Massagetag umgewandelt. Diese Geste soll das Team morgen Abend auch zurückzahlen.