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Kanuten sind tief beeindruckt von der Kulisse in Peking

Kanuten sind tief beeindruckt von der Kulisse in Peking

Peking. Meist paddeln die deutschen Slalom-Kanuten abseits der Öffentlichkeit, umso größer sind Vorfreude und Lampenfieber beim Auftritt vor rekordverdächtiger Kulisse. "Unten an der Strecke kommt man sich vor wie im Kolosseum oder in einer Stierkampfarena", schwärmte Bundestrainer Jürgen Köhler am Freitag von der Slalom-Strecke in Shunyi

Peking. Meist paddeln die deutschen Slalom-Kanuten abseits der Öffentlichkeit, umso größer sind Vorfreude und Lampenfieber beim Auftritt vor rekordverdächtiger Kulisse. "Unten an der Strecke kommt man sich vor wie im Kolosseum oder in einer Stierkampfarena", schwärmte Bundestrainer Jürgen Köhler am Freitag von der Slalom-Strecke in Shunyi. In Athen fasste das Slalom-Stadion vor vier Jahren 8000 Menschen, jetzt bietet die gemeinsame Anlage für Rudern und Kanu-Sport Platz für rund 35000 Zuschauer - 10000 können von Sitzplätzen aus das Slalom-Spektakel verfolgen. "Es ist auf jeden Fall beeindruckend. Olympia ist eh so groß. Solche Menschenmassen kennen wir nicht", formulierte Gold-Kandidatin Jennifer Bongardt aus Köln ihre Vorfreude.Von Montag an sind die Kanuten, die als erste komplette Mannschaft vor knapp zwei Wochen das olympische Dorf bezogen hatten, im Einsatz und müssen zeigen, wie sie tatsächlich mit der ungewohnt lautstarken und zahlreichen Unterstützung von den Rängen umgehen. dpa