Kampf um Relegationsplatz in der Verbandsliga: Lebach hat die besten Karten

Fußball-Verbandsliga : Lebach hat die besten Karten

Lebach-Landsweiler und Ballweiler haben sich im Topspiel der Verbandsliga 0:0 getrennt. Damit hat Lebach die beste Ausgangsposition, um Rang zwei zu verteidigen.

In der Fußball-Verbandsliga Nord/Ost gibt es am letzten Spieltag einen heißen Dreikampf um Platz zwei. Die SG Lebach-Landsweiler, die SG Marpingen-Urexweiler und die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim wollen sich den Vizemeister-Titel hinter dem feststehenden Meister SV Hasborn schnappen. Denn Platz zwei berechtigt zur Teilnahme an einem Aufstiegsspiel zur Saarlandliga gegen den 1. FC Reimsbach (Vizemeister der Verbandsliga Süd-West).

Die besten Karten hat dabei Lebach-Landsweiler. Der Saarlandliga-Absteiger verteidigte am Sonntag seinen zweiten Platz durch ein 0:0 vor 400 Zuschauern zu Hause im Top-Spiel gegen den Tabellendritten Ballweiler. „Eigentlich hätten wir gewinnen müssen, weil wir die besseren Chancen hatten. Aber wir können mit dem einen Punkt definitiv besser leben als Ballweiler“, urteilte Lebachs Trainer Faruk Kremic. Der Club aus dem Bliesgau ist durch das Remis nämlich mit zwei Zählern weniger als Lebach-Landsweiler und Marpingen-Urexweiler Vierter.

„Das Ergebnis war gerecht“, urteilte Ballweilers Trainer Peter Rubeck. „Aber wir müssen kurz vor Schluss das 1:0 machen.“ Da stürmte Gästespieler Sinan Tomzik alleine aufs Tor zu. Doch statt zum völlig frei stehenden Cedric Omoregie zu passen, schloss der 22-Jährige selbst ab – und scheiterte an Lebachs Torwart Simon Ferner.

Allerdings hatten auch die Gastgeber in der Schlussphase, als die Gäste stürmten, um noch zum Sieg zu kommen, zwei große Möglichkeiten: Thomas Fajferek und Steven Cremers vergaben diese. Pech hatten die Hausherren zudem nach 70 Minuten, als ein Schuss von Mario Valtchev an den Pfosten ging.

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, erklärte Rubeck. „Wenn wir es nicht auf Platz zwei schaffen sollten, haben wir das nicht heute oder in den anderen direkten Duellen verspielt, sondern irgendwo dazwischen.“ Vor dem 0:0 in Lebach hatte sein Team auch gegen Marpingen-Urexweiler auswärts 0:0 gespielt. Zu Hause gab es gegen beide direkten Konkurrenten jeweils 2:1-Siege.

Ballweiler muss nun sein Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den VfB Theley gewinnen – und hoffen, dass zeitgleich weder Lebach-Landsweiler (beim FSV Jägersburg II) noch Marpingen-Urexweiler (in Bliesmengen-Bolchen) Siege einfahren. Sollten Lebach-Landsweiler und Marpingen-Urexweiler ihre „Hausaufgaben“ erledigen und drei Punkte holen, hätte sich die Elf von Trainer Faruk Kremic wegen des gewonnenen direkten Vergleichs gegenüber Marpingen-Urexweiler (3:1 und 2:2) für das Entscheidungsspiel qualifiziert.

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