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Kaiserslautern holt nur einen Punkt - FSV-Trainer Oral tritt zurück

Kaiserslautern holt nur einen Punkt - FSV-Trainer Oral tritt zurück

Frankfurt. Dämpfer für den Spitzenreiter, Trainer-Rücktritt im Tabellenkeller: Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 2. Fußball-Bundesliga die Gunst der Stunde nicht nutzen können und muss sogar um seine Tabellenführung bangen. Die Pfälzer kamen nach zuletzt drei Siegen in Serie beim FSV Frankfurt nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Nach nur 21 Sekunden traf Pa Saikou Kujabi (1

Frankfurt. Dämpfer für den Spitzenreiter, Trainer-Rücktritt im Tabellenkeller: Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 2. Fußball-Bundesliga die Gunst der Stunde nicht nutzen können und muss sogar um seine Tabellenführung bangen. Die Pfälzer kamen nach zuletzt drei Siegen in Serie beim FSV Frankfurt nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus.

Nach nur 21 Sekunden traf Pa Saikou Kujabi (1. Minute) für den FSV. Mit dem Pausenpfiff traf Erik Jendrisek (45.+2) zum aber umstrittenen Endstand, da der Ball nach Meinung der Hausherren die Linie nicht überschritten hatte. "Wenn man nicht ein Tor mehr schießt als der Gegner, hat man den Sieg nicht verdient. Wir sind keine Spinner, wir leben mit dem Ergebnis", sagte Lauterns Coach Marco Kurz. Die Rote Laterne konnten die Hessen dank des verdienten Punktgewinns zwar abgeben, angesichts von nur zwei Zählern aus acht Spielen trat FSV-Coach Tomas Oral aber kurz nach dem Schlusspfiff zurück. "Es ist Zeit für einen Neuanfang", sagte der glücklose Coach mit Tränen in den Augen. Es ist die vierte Trainer-Trennung in dieser Saison nach Edmund Becker (Karlsruher SC), Jürgen Seeberger (Alemannia Aachen) und Stefan Emmerling (Rot Weiss Ahlen). FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig zeigte sich überrascht von der spontanen Entscheidung des Frankfurter Trainers. "Er hat unheimlich viel geleistet und ist durch viele schwierige Situationen gegangen. Ich weiß momentan noch nicht, wie es weitergeht. Wir werden uns erst intern beraten", erklärte Reisig. Der 36 Jahre alte Oral hatte den FSV am 1. Juli 2006 übernommen und aus der Hessenliga in die zweithöchste deutsche Spielklasse geführt. Nachdem im Vorjahr der Klassenverbleib geglückt war, ist die Mannschaft in dieser Saison noch ohne Sieg und liegt mit zwei Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. dpa