| 20:18 Uhr

Jubeln oder Nachsitzen: Brisantes Finale in der 2. Fußball-Bundesliga

München. Matchball für Mainz, Hoffen in Nürnberg: Nur noch ein einziger Punkt trennt den FSV Mainz 05 vom zweiten Bundesliga-Aufstieg seiner Vereinsgeschichte - und von einer Tollhaus-Party wie an Rosenmontag. "Die ganze Stadt fiebert diesem Spiel entgegen", sagt Manager Christian Heidel vor dem Saisonfinale am Sonntag in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Rot-Weiß Oberhausen

München. Matchball für Mainz, Hoffen in Nürnberg: Nur noch ein einziger Punkt trennt den FSV Mainz 05 vom zweiten Bundesliga-Aufstieg seiner Vereinsgeschichte - und von einer Tollhaus-Party wie an Rosenmontag. "Die ganze Stadt fiebert diesem Spiel entgegen", sagt Manager Christian Heidel vor dem Saisonfinale am Sonntag in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Rot-Weiß Oberhausen.


Vor einem Jahr verfehlte Mainz nur um zwei Punkte den Aufstieg, am Sonntag gegen 15.45 Uhr soll das Traumziel Bundesliga wieder Realität sein. "Wir haben ein Finale über 90 Minuten", blickt Präsident Harald Strutz auf die ausverkaufte Partie. "Der Gegner wird uns nichts schenken, uns erwartet am Sonntag knallharte Arbeit über 90 Minuten", weiß denn auch Heidel, dessen Team den Relegationsplatz aber auf jeden Fall schon sicher hat.

"Über Wunder redet man nicht. Entweder sie passieren oder auch nicht", sagt Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer zum noch möglichen direkten Wiederaufstieg. "Wir würden es uns nie verzeihen, falls Mainz stolpert und wir es nicht ausnützen." Die Rechnung ist einfach: Eine Niederlage von Mainz, ein Sieg der Franken im Derby gegen 1860 München - und der "Club" wäre als zweiter Verein hinter Meister SC Freiburg zurück auf der großen deutschen Fußball-Bühne.



Voller Abstiegssorgen sind noch vier Teams. Die schlechtesten Karten hat der VfL Osnabrück, der wohl nur mit einem Sieg beim MSV Duisburg die ungeliebte Relegation vermeiden kann. Nach einer Horror-Saison hat Hansa Rostock bei Absteiger SV Wehen Wiesbaden die Rettung vor Augen. "Ich bin überzeugt, dass wir in Wehen den Dreier holen und die Relegation vermeiden", sagt Trainer Andreas Zachhuber (Foto: dpa), der am Freitag seinen Vertrag bis 2011 verlängerte. Wie Koblenz (in Ingolstadt) dürfte auch der FSV Frankfurt bei einem Remis beim FC St. Pauli gerettet sein. dpa