Jubel im Doppelpack

Jägersburg/Limbach. Der FSV Jägersburg stand nach der 0:1-Niederlage in Reimsbach etwas unter Zugzwang, wollte man dem SV Auersmacher, der am Samstag 2:1 gegen Wiesbach siegte, auf den Fersen bleiben. Das gelang der Truppe von Marco Emich eindrucksvoll. Schon in der ersten Hälfte häuften sich die Chancen für die Homburger

Jägersburg/Limbach. Der FSV Jägersburg stand nach der 0:1-Niederlage in Reimsbach etwas unter Zugzwang, wollte man dem SV Auersmacher, der am Samstag 2:1 gegen Wiesbach siegte, auf den Fersen bleiben. Das gelang der Truppe von Marco Emich eindrucksvoll. Schon in der ersten Hälfte häuften sich die Chancen für die Homburger. Jonas Bonaventura staubte nach einem Freistoß von Benjamin Cloß, den Hemmersdorfs Torwart Christian Offholz vor seine Füße abwehrte, zum 1:0 ab (18.). Fünf Minuten später landete ein direkt verwandelter Freistoß von Benjamin Cloß direkt im Netz der Gäste. Diese hatten durch Christian Botzet in der 28. Minute die Riesenchance zum Anschlusstreffer, doch der Gästestürmer traf das leere Tor nicht, nachdem Jägersburg's Schlussmann Oliver Theis ausgespielt war. Der unbedingte Siegeswille der Emich-Truppe führte während der Drangperiode der Hemmersdorfer zu Beginn der zweiten Hälfte zu einem Konter, den Marco Meyer zur Vorentscheidung nutzte. "Wir sind durch die Ausfälle enger zusammengerückt, den Willen zum Sieg haben wir eigentlich immer, nur klappt es nicht jedes Mal. Es hat aber auch am Sonntag noch nicht alles so gepasst, Hemmersdorf ist unter Wert geschlagen worden. Wir wissen, dass wir uns steigern müssen, wenn wir bis zum Ende oben dran bleiben wollen", ordnet Emich den Sonntag-Sieg ein, der am Freitag (19 Uhr) in Völklingen bestätigt werden soll.

Erfolgreich war auch Palatia Limbach, das schon unter der Woche aus Hüttigweiler einen Punkt mitbrachte. Die Freiler-Truppe hat sich nach dem 3:1 gegen Reimsbach etwas Luft nach unten verschafft, denn der 15. Hüttigweiler kam in Brebach 0:3 unter die Räder, so dass der Abstand auf sieben Punkte anstieg. Martin Lenz (8. und 18.) sorgte mit einem Doppelschlag für die frühe und etwas beruhigende Führung, auch wenn der Gast durch Marco Buchheit kurz vor der Pause herankam. David Lindemann, der kaum trainiert, spielte durch und stellte den Endstand sicher (80.). "Wir verkennen die Lage nicht, weil die Hammerspiele noch kommen. Sieben Punkte Vorsprung sind gut, aber wir wollen in Bübingen am Sonntag nachlegen", analysierte Trainer Freiler die aktuelle Lage bei der Palatia. "Den Willen zum Sieg haben wir immer, nur klappt es nicht jedes Mal."

FSV-Trainer Emich