Jonas Hector ist auch als Zweitligaspieler unumstritten

Fußball : Treuer Hector braucht keine Champions League

Die Sportredaktion der SZ hat sich auf ihre Sporttypen des Jahres 2018 festgelegt – auch der LSVS-Skandal spielt eine Rolle.

Der FC Barcelona war im Gespräch. Rekordmeister FC Bayern München. Oder auch Borussia Dortmund. Nicht zu vergessen natürlich auch Clubs aus dem aktuellen Finanz-Himmel für Profifußballer in England. Doch Jonas Hector aus dem saarländischen Auersmacher hielt seinem Verein, dem 1. FC Köln, die Treue. Und das, obwohl der Club aus der Domstadt im vergangenen Sommer von der Bundesliga in die 2. Liga abgestiegen war. „Ich brauche keine Champions League“, sagte der 28-Jährige nach seinem Verbleib am Rhein.

Auch die ganz großen Clubs dieser Welt interessierten den Nationalspieler nicht besonders. Bundestrainer Joachim Löw hielt an dem Auersmacher fest, auch wenn er aktuell „nur“ noch in der 2. Liga spielt, wo es immerhin in Sachen direkter Wiederaufstieg gut aussieht. Während es im Profifußball mittlerweile gang und gäbe ist, dass Spieler nur noch nach den höheren Millionen-Gehältern ihren neuen Verein aussuchen, ist Hectors Reaktion umso bodenständiger und bemerkenswerter zu bewerten. Er spielte in seiner Laufbahn bislang nur beim SV Auersmacher und danach beim 1. FC Köln – viel mehr Sporttyp des Jahres geht nicht.

Hier geht es zu den weiteren Sporttypen des Jahres 2018:

Monika Schwarz, Vizepräsidentin des Saarländischen Leichtathletik-Bundes

Gina Lückenkemper, das neue Gesicht der deutschen Leichtathletik

Jaroslav Bobrowski, Hobby-Triathlet

Kim Ames, Mountainbikerin

Adrian Zöhler, neuer Präsident des Landesportverbandes

Louisa Grauvogel, Siebenkämpferin

Marco Reus, Fußballer

Viktor Schweizer, Turn-Koryphäe

Carmelo Gangarossa, Bogensportler

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