Jetzt kommen die dicken Brocken

Jetzt kommen die dicken Brocken

Köllerbach. So langsam geht es in der Ringer-Bundesliga auf die Zielgerade zu. Fünf Kampftage müssen noch absolviert werden, an denen der KSV Köllerbach auf sämtliche Top-Teams der Liga trifft

Köllerbach. So langsam geht es in der Ringer-Bundesliga auf die Zielgerade zu. Fünf Kampftage müssen noch absolviert werden, an denen der KSV Köllerbach auf sämtliche Top-Teams der Liga trifft. Zwar dürfte der Aufsteiger TSV Musberg am Samstag noch keine allzu schwere Aufgabe darstellen, aber danach kommen mit der RWG Mömbris-Königshofen, dem ASV Mainz, dem SV Germania Weingarten und dem KSV Aalen ausschließlich Playoff-Aspiranten und Titelanwärter.

Bereits an diesem Sonntag geht es für die Köllerbacher auswärts im Duell gegen den Tabellennachbarn aus Mömbris um wichtige Punkte. Zudem ist da noch eine Rechnung offen, die der KSV unbedingt begleichen möchte. In der Hinrunde mussten die Saarländer nämlich ihre erste Niederlage der Saison gegen die RWG hinnehmen, die zuvor 14 Jahre nicht in Köllerbach gewinnen konnte. "Wir wollen uns auf jeden Fall revanchieren. Deshalb werden wir auch mit einer starken Mannschaft antreten. Vier Punkte aus den beiden Kämpfen wären ein großer Schritt in Richtung Playoffs", betont Teamleiter Thomas Geid. Der KSV-Vorsitzende Hilmar Rehlinger macht noch einmal deutlich, dass man sich im Hinblick auf einen Platz unter den ersten Vier keinen Fehltritt mehr leisten dürfe: "Die Mannschaft weiß, um was es geht. Ich bin davon überzeugt, dass sie das auch zeigen wird."

Innerhalb des Teams ist die Stimmung ebenso kämpferisch wie optimistisch. Niemand geht davon aus, dass der TSV Musberg sich als Stolperstein erweisen könnte, dem Kampf gegen Mömbris-Königshofen fiebern bereits alle entgegen. "Wir wollen beide Kämpfe gewinnen. Mit Sicherheit wird es gegen Mömbris nicht einfach. Aber wir werden stärker aufgestellt sein, als das im Hinkampf der Fall war. Mit zwei Siegen und einem gesicherten Playoff-Platz könnten wir uns Luft verschaffen und locker in die drei letzten Partien gehen", stellt Kapitän Konstantin Schneider fest.

Auch für Andrij Shyyka kommt ein Unentschieden oder gar eine Niederlage nicht in Frage: "Das können wir uns nicht erlauben. Jetzt sind alle gefragt. Wir müssen die Leistung bringen, die man von uns auch erwarten darf." Jan Fischer spekuliert ebenfalls auf eine maximale Ausbeute: "Sicher wird das ein anstrengendes Doppelkampf-Wochenende, zumal wir zwei Mal auswärts ran müssen. Aber ich bin trotzdem positiv gestimmt, dass wir vier Punkte mit nach Hause bringen." pra

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