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Jägersburg zerstört Ballweilers zarte Aufstiegsträume

Fußball-Verbandsliga : Jägersburg zerstört Ballweilers zarte Aufstiegsträume

Der FSV Jägersburg II gegen die SG Ballweiler den ersten Sieg im Jahr 2019. Mengen schlägt Limbach mit 2:1.

Beim Fußball-Verbandsligisten SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim kann seit vergangenen Sonntag nun in Ruhe für eine weitere Saison in der gewohnten Umgebung geplant werden. Die Mannschaft von Trainer Peter Rubeck kam beim bislang im neuen Jahr noch sieglosen FSV Jägersburg II mit 2:6 unter die Räder. Für den gastgebenden Tabellenneunten trafen Paul Manderscheid (7.), Arman Ardestani (37., 52.), Visar Kalludra (49.), Matthias Manderscheid (62.) sowie Arbnor Qorovigi (84.). Für die SG betrieben Marcel Ecker (20.) und Sinan Tomzik (87.) Ergebniskosmetik. Als Tabellenvierter hat die Rubeck-Elf nun acht Punkte Rückstand auf den Zweiten SG Marpingen-Urexweiler sowie den Dritten SG Lebach-Landsweiler. Falls kein Fußball-Wunder mehr passiert, wird der Spitzenreiter SV Rot-Weiß Hasborn (55 Zähler) als Meister durchs Ziel gehen.

Jägersburgs Trainer Tim Harenberg war natürlich nach diesem echten Überraschungscoup richtig gut gelaunt. „Das war unsere beste Saisonleistung. Wir haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Die Jungs haben sich endlich einmal für eine spielerisch sehr gute Partie belohnt“, freute sich Harenberg und ergänzte: „Das war schon teilweise sehr, sehr gut. Wir haben schön die Tore herausgespielt. Wir haben außerdem noch sehr viele klare Torchancen vergeben, auch bereits in der ersten Hälfte. Aber natürlich bist du auch mit diesen sechs Treffern gegen Ballweiler sehr, sehr zufrieden.“ Der Gegner sei dem FSV nur hinterher gelaufen. Ein Sonderlob gab es für Ardestani – aufgrund „seiner entscheidenden Momente“.

Bei der personell in den vergangenen Wochen dezimierten SpVgg. Einöd-Ingweiler läuft es dagegen momentan nicht besonders gut. Man profitiert davon, dass am Tabellenende der FC Lautenbach und die SG Bostalsee einfach kein Land sehen. Damit bleibt für die SpVgg. der Abstand nach ganz unten beruhigend. Am Sonntag musste sich der Tabellenelfte zu Hause Ligaprimus Hasborn mehr als deutlich mit 0:6 geschlagen geben. Der Tabellenführer war spielerisch und körperlich überlegen. Die Tore für die Nordsaarländer erzielten Steffen Hoffmann (12.), Lukas Biehl (17., 55., 56.), David Quinten (74.) sowie Maximlian Alt (85.). „Das Ergebnis ging so in Ordnung. Wir können derzeit die fehlenden Spieler nicht ersetzen. Die Hasborner sind stark und werden auch aufsteigen“, ist sich Einöds Trainer Almir Delic sicher.

Der SV Bliesmengen-Bolchen bezwang den FC Palatia Limbach mit 2:1. Gäste-Schlussmann Moritz Krämer sah nach einer Notbremse gegen Oliver Schramm Rot (63.). Den fälligen Elfmeter verwandelte Nils Hoffknecht. Sascha Bickelmann legte nach (72.), ehe Tim Pommerenke verkürzte (82.). „Limbach gab in Unterzahl nie auf und hatte nach unseren vergebenen Konterchancen sogar noch die Chance zum 2:2. 80 Minuten lang hatten wir defensiv sehr konzentriert gestanden. Auch das Engagement stimmte“, berichtete Mengens Trainer Patrick Bähr. Und Limbachs Coach Patrick Gessner sagte: „Es ist schade, aber es geht nun weiter. Wir müssen diese Niederlage schnell abhaken.“

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