Ingolstadt will heute „giftig“ sein

Ingolstadt will heute „giftig“ sein

Der Vorletzte muss zum schweren Auswärtsspiel zu Borussia Dortmund reisen.

Im Kampf gegen den Abstieg will der FC Ingolstadt im schweren Auswärtsspiel am heutigen Freitag (20.30 Uhr) bei Borussia Dortmund für ein Ausrufezeichen sorgen. "Uns erwarten wichtige Spiele gegen direkte Konkurrenten im April, aber es wäre fatal, uns nur auf diese zu fokussieren. Wir müssen schon in Dortmund loslegen", sagte Linksverteidiger Markus Suttner. "Es ist uns bewusst, dass wir dort nur mit einer Überraschung punkten. Aber wir haben den Willen und sehen keinen Grund, warum uns das nicht gelingen könnte."

Die Ingolstädter haben als Tabellenvorletzter der Fußball-Bundesliga schon sieben Punkte Rückstand auf den Hamburger SV auf dem Relegationsrang. Im Hinspiel gegen die Dortmunder führten die Schanzer schon mit 2:0, mussten sich am Ende jedoch mit einem 3:3 begnügen. "Wir müssen genauso giftig und hungrig sein wie im Hinspiel, dann bekommen auch sie ihre Probleme", forderte der 29-jährige Suttner. "Wir wissen ganz genau, dass wir das für unsere Familien, unsere Fans, alle Mitarbeiter und Ingolstädter machen, damit wir auch nächstes Jahr Bundesliga spielen."

Die gewohnte Dortmunder Offensivkraft ist eher nicht zu erwarten. Der verletzte Marco Reus und der gesperrte Ousmane Dembélé fehlen, der Einsatz von Pierre-Emerick Aubameyang ist aufgrund von Adduktoren-Problemen gefährdet. Allein dieses Trio erzielte bisher 42 Pflichtspieltore. Die Hoffnungen von Trainer Thomas Tuchel werden wohl auf Christian Pulisic, André Schürrle und Shinji Kagawa ruhen.