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In Völklingen geht es für die SGH nur um die Höhe der Niederlage

In Völklingen geht es für die SGH nur um die Höhe der Niederlage

St. Ingbert. Nach dem katastrophalen Auftritt beim HC Schmelz vor einer Woche (26:41) müssen die Handballer der SGH St. Ingbert an diesem Samstagabend (19.30 Uhr) den schweren Gang nach Völklingen antreten. Die HSG um Trainer Berthold Kreuser führt die Saarlandliga unangefochten an und ist zuhause noch ungeschlagen

St. Ingbert. Nach dem katastrophalen Auftritt beim HC Schmelz vor einer Woche (26:41) müssen die Handballer der SGH St. Ingbert an diesem Samstagabend (19.30 Uhr) den schweren Gang nach Völklingen antreten. Die HSG um Trainer Berthold Kreuser führt die Saarlandliga unangefochten an und ist zuhause noch ungeschlagen. Die einzige Saisonniederlage setzte es am siebten Spieltag gegen den HC Dillingen/Diefflen. Auch gegen Schmelz hatte die Mannschaft um den ehemaligen St. Ingberter Simon Pytlik vor zwei Wochen keine Mühe (35:21).Entsprechend realistisch schätzt SGH-Trainer Mirko Schwarz die Partie in der Hermann-Neuberger-Halle ein - auch weil sein Team im Hinspiel nicht den Hauch einer Chance hatte. Im September war die SGH in der Ingobertushalle mit 15:35 unter die Räder gekommen. "Die Verhältnisse sind klar. Es geht eigentlich nur um die Höhe des Ergebnisses", sagt Schwarz. Trotzdem würde er ein Déjà-vu-Erlebnis gerne vermeiden: "Wir wollen uns nicht so überfahren lassen wie im Hinspiel und werden versuchen, so lange wie möglich dagegenzuhalten."

Auch SGH-Rückraum Philipp Zeimet hat bescheidene Ziele: "Es wird extrem schwer, auch nur mit Völklingen mitzuhalten. Aber ich denke, dass wir sie mit einer guten kämpferischen Leistung zumindest ärgern können. Nach dem Debakel in Schmelz haben wir ja auch einiges gutzumachen." Genau das fordert sein Trainer, der nach der Partie gegen Schmelz sagte, seine Mannschaft habe "wie alte Männer" gespielt: "Ich erwarte, dass meine Spieler ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Ich weiß genau, was meine Spieler können, und genau diese Leistung erwarte ich von jedem." eick