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In Kaiserslautern lebt die Hoffnung weiter

Kaiserslautern. Wegen eines Staus auf der Autobahn startete das Debüt des neuen Cheftrainers des 1. FC Kaiserslautern, Alois Schwartz, an diesem Freitagabend mit zehnminütiger Verspätung. Nachdem Schiedsrichter Thomas Metzen die Partie des FCK gegen FC Augsburg angepfiffen hatte, ging es dagegen schnell Von SZ-Mitarbeiter Ralph Tiné

Kaiserslautern. Wegen eines Staus auf der Autobahn startete das Debüt des neuen Cheftrainers des 1. FC Kaiserslautern, Alois Schwartz, an diesem Freitagabend mit zehnminütiger Verspätung. Nachdem Schiedsrichter Thomas Metzen die Partie des FCK gegen FC Augsburg angepfiffen hatte, ging es dagegen schnell. Die letzten Nachzügler der 30 458 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion hatten noch nicht ihre Plätze eingenommen, als Sidney Sam in der sechsten Minute einen Pass von Erik Jendrisek aufnahm und mit einem Tor-des-Monats-verdächtigen Heber aus 15 Metern Gäste-Torwart Sven Neuhaus keine Chance ließ - das 1:0 für den 1. FC Kaiserslautern.


Danach ließen es beide Mannschaften etwas ruhiger angehen. Der FCK bestimmte das Geschehen, tauchte jedoch nur noch vereinzelt vor dem Tor der Gäste auf. Augsburg mühte sich um Offensivaktionen, blieb aber überwiegend in der aufmerksamen FCK-Abwehr hängen. So blieb es zur Pause bei der verdienten 1:0-Führung für die Lauterer. Winterzugang Jiri Bilek, der erstmals bei den Profis ran durfte, zeigte bis dahin eine unspektakuläre, aber solide Partie.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Kaiserslautern den Druck noch einmal deutlich und erspielte sich zahlreiche Chancen, die knappe Führung auszubauen. Doch Alexander Bugera, Martin Amedick und Sidney Sam konnten ihre Großchancen nicht nutzen. Auf der anderen Seite verstolperte Stürmer Michael Thurk die Riesenchance zum Ausgleich.



FCK-Trainer Alois Schwartz reagierte und brachte in der 67. Minute mit Kai Hesse einen weiteren Stürmer, der den unauffälligen Danny Fuchs ersetzte.

Mitte der zweiten Hälfte konnte sich Augsburg aus der Umklammerung der Lauterer Offensive befreien, scheiterte aber bei mehreren guten Möglichkeiten zum Ausgleich. Die Gastgeber wirkten in dieser Phase nicht mehr so sicher, leisteten sich zahlreiche Fehlpässe, hielten aber kämpferisch dagegen.

Eine Viertelstunde vor Schluss ersetzte dann der Ex-Saarbrücker Manuel Hornig den angeschlagen in die Partie gestarteten Dario Damjanovic in der Innenverteidigung des FCK - und Lautern schaukelte das Ergebnis über die Zeit und bescherte Trainer Alois Schwartz einen Einstand nach Maß.