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In Angriff fehlen dem FCS derzeit die Alternativen

Letzter Test vor DFB-Pokalspiel : Im Angriff fehlen dem FCS die Alternativen

1. FC Saarbrücken bestreitet letzten Test vor dem DFB-Pokalspiel gegen Karlsruher SC.

Zehn Tage lang hat Lukas Kwasniok, der neue Trainer des Fußball-Regionalliga-Tabellenführers 1. FC Saarbrücken, mit seiner Mannschaft im Trainingslager im türkischen Belek an den taktischen und körperlichen Grundlagen für die „Operation Aufstieg“ gearbeitet. In bis zu drei Einheiten täglich wurde auf dem Platz, aber auch im Kraftraum, im Hotelpool oder am Strand geschuftet. „Niemand kann sagen, dass die Tage nicht abwechslungsreich waren“, sagte FCS-Sportdirektor Marcus Mann: „Intensiv waren sie allemal.“

Seit Dienstag ist das Team zurück in Deutschland, seit Donnerstag läuft die heiße Phase der Vorbereitung auf das schon ausverkaufte Achtelfinale im DFB-Pokal gegen den Zweitligisten Karlsruher SC am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr, Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen). Auch hier will der neue Cheftrainer nichts dem Zufall überlassen. Die Trainingseinheiten bis dahin finden teilweise um 20 Uhr statt, um den Biorhythmus der Spieler auf die Partie einzustellen. An diesem Freitag um 19 Uhr testet der FCS noch mal. In Quierschied wird gegen den Oberligisten Röchling Völklingen besonderes Augenmerk auf die Offensive gelegt.

Nach der Innenband-Verletzung von José Pierre Vunguidica (Mann: „Das war der einzige Negativpunkt des Trainingslagers“) und dem anhaltenden Aufbautraining von Top-Stürmer Sebastian Jacob fehlen Kwasniok aktuell die Alternativen. Fabian Eisele ist vor allem ein Strafraumstürmer, Cedric Euschen sieht der Trainer mehr auf der Außenbahn denn im Angriffszentrum. Und Gillian Jurcher fremdelt noch mit dem neuen Spielsystem. „Auch dank Gilli spielen wir jetzt gegen den KSC“, sagte Mann: „Er ist immer für eine Überraschung gut.“

Wenig überraschend ist Manns Antwort auf die Frage nach kurzfristigen Verpflichtungen. Das Transferfenster schließt an diesem Freitag um 18 Uhr. „Der Markt für einen zentralen Stürmer gibt nicht wirklich so viel her. Und ab einer bestimmten Qualität ist auch Geld nicht mehr der entscheidende Faktor, da geht es auch um Liga-Zugehörigkeit“, sagte Mann: „Wir würden nur jemanden holen, von dem wir überzeugt sind, dass er uns weiterhilft. Dabei ist es nicht entscheidend, ob er am Mittwoch schon in der Startformation stehen könnte oder eben noch nicht bei 100 Prozent ist und über Einwechslungen ins Team kommt. Wir müssen einfach überzeugt sein.“