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Immerhin Lob von Kölns Trainer Christoph Daum

Immerhin Lob von Kölns Trainer Christoph Daum

Pirmasens. Trainer eines Bundesligisten zu sein - welcher Fußball-Coach einer Amateurmannschaft träumt nicht davon. Peter Rubeck, Trainer des Oberliga-Aufsteigers SV Niederauerbach, hat diesen Traum nach der 1:5-Niederlage seines Teams im DFB-Pokalspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Köln nicht mehr

Pirmasens. Trainer eines Bundesligisten zu sein - welcher Fußball-Coach einer Amateurmannschaft träumt nicht davon. Peter Rubeck, Trainer des Oberliga-Aufsteigers SV Niederauerbach, hat diesen Traum nach der 1:5-Niederlage seines Teams im DFB-Pokalspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Köln nicht mehr.

"Was die letzten acht Tage hier los war, ist unbeschreiblich", berichtet der Coach der Westpfälzer vom großen Medienrummel rund um das Pokal-Duell mit den Geißböcken. "Erstmals seit ich Trainer bin, war meine Mailbox voll, so dass ich gar keine Gespräche mehr annehmen konnte. Wenn das jede Woche so wäre, würde ich meinen Trainerjob wohl an den Nagel hängen", munkelte Rubeck. Da der Rummel um ihn und seine Mannschaft aber nur eine einmalige Sache war, braucht er seinen Job zumindest vorerst nicht zu beenden.

Er und sein Team können sich nun wieder ganz auf den Alltag in der Oberliga Südwest konzentrieren. Dort spielt Niederauerbach am Mittwochabend zu Hause gegen den SV Mettlach. "Das Pokalspiel war eine tolle Sache. Für viele unserer Spieler war eine solch große Kulisse ein einmaliges Erlebnis. Jetzt müssen wir aber direkt an Mettlach denken", fordert Thomas Frei, der Ex-Homburger im SVN-Dress.

Tolles Solo von Thomas Frei

Frei hatte mit einem herrlichen Sololauf über die linke Seite, bei dem er den kamerunschen Nationalspieler Pierre Womé alt aussehen ließ, den Niederauerbacher 1:2-Anschlusstreffer vorbereitet. Nach dem Solo passte der 26-Jährige die Kugel genau in die Mitte zu Enrico Simon, der mit einer Direktabnahme aus 18 Metern in den rechten Winkel den Anhang der Hausherren Jubeln ließ. "Wir haben gesagt, wenn wir einmal vorne sind, dann müssen wir den Abschluss suchen. Das habe ich versucht - und den Ball super getroffen", freute sich Torschütze Simon. Für Simon, Frei und ihre Kollegen gab es sogar ein Extralob von FC-Coach Christoph Daum: "Der Treffer von Niederauerbach war richtig klasse", sagte Daum. Lob gab es von ihm aber auch für sein eigenes Team: "Es gibt nichts zu klagen. Das war ein gutes Spiel von uns."