"Im Hinspiel haben wir eine Mordsklatsche kassiert"

"Im Hinspiel haben wir eine Mordsklatsche kassiert"

Marpingen. Noch fünf Heimspiele bleiben den Handballern der HSG Nordsaar in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, um sich den treuen Zuschauern noch einmal in Bestform zu präsentieren und so die ersten Punkte im Jahr 2012 einzufahren. Die erste Chance bietet sich dem Team von Trainer Dirk Werkle am kommenden Sonntag, wenn um 17.30 Uhr die SG Saulheim zu Gast in Marpingen ist

Marpingen. Noch fünf Heimspiele bleiben den Handballern der HSG Nordsaar in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, um sich den treuen Zuschauern noch einmal in Bestform zu präsentieren und so die ersten Punkte im Jahr 2012 einzufahren. Die erste Chance bietet sich dem Team von Trainer Dirk Werkle am kommenden Sonntag, wenn um 17.30 Uhr die SG Saulheim zu Gast in Marpingen ist. "Im Hinspiel haben wir eine Mordsklatsche kassiert, wir waren ohne Chance und konnten überhaupt nichts entgegensetzen", erinnert sich Werkle mit Schrecken an die mit 19 Toren Differenz höchste Saisonniederlage (18:37).Dass Saulheim jedoch nicht mehr in der bestechenden Frühform zu sein scheint wie noch zu Saisonbeginn, haben die vergangenen Wochen gezeigt: Ins Rennen um den Aufstieg in die 3. Liga wird das Team aus dem rheinhessischen Weinort nicht mehr eingreifen können. Aber gegen einen möglichen Abstieg hat man frühzeitig die nötigen Punkte gesammelt. Die Luft scheint raus in Saulheim, in den vergangenen vier Partien verlor die SG gleich drei Mal. Zuletzt setzte es eine deutliche 25:32-Pleite gegen die HF Illtal. Aus diesem Ergebnis schöpft auch der Nordsaar-Trainer Hoffnung: "Im Spiel gegen Illtal hat man gesehen, dass auch sie zu packen sind. Doch dazu gehört die richtige Einstellung. Wie vergangene Woche müssen wir bis zum Schluss kämpfen und unsere Chancen nutzen."

Die Stärken der Saulheimer sieht Werkle vor allem im Rückraum um Top-Torjäger Philipp Becker. Im Hinspiel zog der kommende Gegner der HSG jedoch vor allem durch eine robuste, körperlich überlegene 6:0-Abwehr frühzeitig den Zahn. "Wir müssen versuchen, diesen mächtigen Rückraum auszuschalten - und dann selbst saubere Angriffe spielen", gibt Werkle die Marschrichtung vor.

Wie schon häufig in dieser Spielzeit wird der Trainer auch am Sonntag auf einen Ersatztorwart sowie ein bis zwei Feldspieler aus der A-Jugend sowie der zweiten Garde zurückgreifen müssen, um seinen Kader aufzufüllen. "Tobias Frei wird nach seiner Zahn-OP sicher nicht spielen, bei Daniel Mörsdorf ist ein Einsatz fraglich", erklärt Werkle, der jedoch vom spielfreien Wochenende der zweiten Mannschaft profitieren wird. aml

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