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Huub Stevens wartet 97 Minuten vergeblich auf den Befreiungsschlag

Stuttgart. Agentur

Die Tage von Huub Stevens als Trainer des VfB Stuttgart sind vermutlich gezählt. Im Abstiegskrimi gegen Hertha BSC kam das Bundesliga-Schlusslicht nicht über ein torloses Remis hinaus - wohl zu wenig, um den 61 Jahre alten Niederländer noch im Amt zu halten. In Alexander Zorniger soll Gerüchten zufolge der Nachfolger bereits in den Startlöchern stehen.

Der VfB bleibt nach dem achten sieglosen Spiel hintereinander auf dem letzten Tabellenplatz hängen und ist dem zweiten Erstliga-Abstieg der Vereinsgeschichte einen weiteren Schritt näher. Aber auch für die Berliner ist die Lage weiterhin prekär. Der Teilerfolg in Stuttgart war nicht genug, um sich aus dem Bundesliga-Keller zu befreien. Der Abstand zum VfB bleibt bei lediglich fünf Punkten.

Der VfB war zwar engagiert, aber unterm Strich wie so oft offensiv zu limitiert. Aus durchaus vorhandenen Drangphasen schlug die Elf von Stevens, der Ende November auf Armin Veh gefolgt war, deshalb nicht das nötige Kapital. Hertha dagegen hielt lange an seinem Defensivkonzept fest und riskierte offensiv aber nicht genug.

Die Schwaben begannen das Schlüsselduell leidenschaftlich, aber gleich auch etwas übereifrig. Manch gut gemeinter Offensivansatz fiel diesem unkontrollierten Bemühen zum Opfer. Die eigenen Unzulänglichkeiten brachten die Stuttgarter in einer sehr kampfbetonten Partie andererseits auch immer wieder einmal in Bedrängnis.