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Hurricanes vor Play-off-Entscheidung, Trainer Smythe bleibt

Saarbrücken. Spannender - und wohl auch schwieriger - kann ein Saisonfinale kaum sein: Die Saarland Hurricanes empfangen am Samstag in der Südgruppe der German Football League (GFL) den Tabellenzweiten Frankfurt Universe (17 Uhr im Neunkircher Ellenfeldstadion) und müssen eine Woche später zum letzten Vorrundenspiel bei den Allgäu Comets (derzeit Platz vier) antreten. Noch liegen die Saarländer auf dem dritten Rang und wären damit für die Play-offs qualifiziert. "Die 13:38-Niederlage in München war so nicht eingeplant", sagt Canes-Sprecher Torsten Reif, "wir brauchen jetzt mindestens einen Punkt aus den verbleibenden beiden Partien, wenn wir zumindest Platz vier halten wollen." Das Erreichen der Endrunde ist das erklärte Saisonziel der Saarländer. Patric Cordier

Doch gegen die Frankfurter wäre alles andere als eine klare Niederlage eine Überraschung. Zumal mit Defensive Back Wesley Miller (Krankheitsfall in der Familie) einer der besten Canes fehlen wird. "Wir haben kurzfristig reagiert und Travaun Nixon von der University of Texas verpflichtet", sagt Reif, "er sollte ohnehin für die nächste Saison kommen. Ihn jetzt in der Kürze der Zeit bis Samstag einzubinden, ist natürlich schwierig."


Verlieren die Canes beide Spiele, liegt das Erreichen des Saisonziels nicht mehr in den eigenen Händen. Denn die Stuttgart Scorpions können mit Siegen gegen die Kellerkinder Marburg Mercenaries und Rhein-Neckar Bandits punktemäßig mit den Saarländern gleichziehen und stünden wegen des besseren direkten Vergleichs in der Runde der letzten Acht. "Aber: Gewinnen wir gegen Allgäu, sind wir sogar Dritter", gibt sich Torsten Reif optimistisch und nennt einen ganz wichtigen Grund dafür: "Unser Trainer Tom Smythe hat auch für die nächste Saison zugesagt. Das ist ein tolles Signal für uns alle."