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American Football: Hurricanes gehen ohne Topspieler Clay ins Endspiel

American Football : Hurricanes gehen ohne Topspieler Clay ins Endspiel

Rückspiel in der Abstiegs-Relegation in Kirchdorf.

15 kräftezehrende Partien haben die Saarland Hurricanes bereits hinter sich – an diesem Samstag steht für den American-Football-Erstligisten das letzte und das mit Abstand wichtigste Spiel der Saison auf dem Plan. Ab 15 Uhr treten die Saarländer zum Rückspiel in der Abstiegs-Relegation bei den Kirchdorf Wildcats an und werden spätestens drei Stunden später wissen, ob sie auch im kommenden Jahr Bundesliga spielen oder den Gang in die 2. Liga antreten müssen.

„Das Spiel ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, aber wir haben auch keine Angst“, sagt der sportliche Leiter der Hurricanes, Paul Motzki: „Wir wissen, dass wir das können, haben in den letzten Wochen konstant gut trainiert. Vielleicht kommt dieses Mal auch etwas Glück dazu – das hatten wir in dieser Saison ja noch nicht so oft.“

Beim 28:21-Erfolg im Hinspiel vor zwei Wochen im Neunkircher Ellenfeldstadion war es mehr die eigene Unkonzentriertheit der Hurricanes als Pech, dass das Spiel so knapp hat ausgehen lassen. Nachdem die Saarländer lange Zeit komfortabel in Führung lagen, fingen sie sich in der buchstäblich letzten Spielsekunde noch einen Touchdown, der die Wildcats in Schlagdistanz brachte, und müssen deswegen im Rückspiel noch mal alle Kräfte bündeln.

„Das Hinspiel haben wir dominiert, unsere Offensive konnte fast nicht gestoppt werden“, sagt Motzki: „Wir haben aber mal wieder zu viele unnötige Fehler gemacht – davon hat Kirchdorf profitiert. Aber wenn wir uns jetzt im Rückspiel nicht selbst schlagen, bin ich mir sicher, dass wir gewinnen.“

Einziger Wehrmutstropfen: Mit Charles Clay fällt der wohl beste Hurricanes-Spieler für das entscheidende Spiel aus. Der US-Amerikaner hat sich – wie Quarterback Alexander Haupert – einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. „Das hat uns hart getroffen – aber es bringt ja nichts, zu trauern. Das darf keine Entschuldigung sein“, sagt Paul Motzki.